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Sandfilteranlage Bedienungsanleitung

Hilfe zur richtigen Bedienung einer Sandfilteranlage und Tipps zur Montage bzw. Installation von Sandfilteranlagen. Sozusagen das ONLINE Handbuch für Sandfilteranlagen!

Hier finden Sie unser umfangreiches Angebot an Sandfilteranlagen

Hochwertige GFK-Polyesterkessel sind bei uns Standard.
Nur Qualität besteht auf Dauer - da wollen wir keine Kompromisse!

Schwimmbad Wasservolumen, Umwälzzeit und Rückspülung

Wir empfehlen die Wassermenge umzuwälzen. Ihre Daten bitte in das Excel Formular eingeben!

Montage- und Bedienungsanleitung der SANDFILTERANLAGE


1.  Lieferumfang 

  • Filterkessel mit Entlüftung

  • Manometer und Entleerungsschraube

  • Umwälzpumpe mit Vorfilter

  • 6-Wegeventil

  • Montageplatte

  • Optional: Filteranlage steckerfertig auf Palette montiert.


2.  Installation der Filteranlage:

Die beigefügten Schlauchtüllen kommen in die Anschlüsse, falls als Verrohrungsmaterial Schwimmbadschläuche NW 38 verwendet werden. In allen anderen Fällen werden spezielle PVC- Fittings eingeschraubt, die Ihr Fachhändler für Sie bereit  hält. Alle Gewinde werden mit Teflon-Dichtungsband oder besser UNI-LOCK Dichtungsfaden abgedichtet. Umwickeln Sie das entsprechende Gewinde vor dem Einschrauben mehrmals mit dem Dichtungsband.
Verwenden Sie keinesfalls Hanf. Hanf quillt und sprengt die Kunststoffverschraubungen.

Beachten diesen Hinweis zur Montage des  6-Wegeventil   (Keine Gewährleistung des Herstellers)


Diese EDRAWINGS Simulation erlaubt die Technik exakt zu begutachten.
Drehen, zoomen sie die Details  .....

2A.  Filteranlage an Ihren Platz bringen:

Der Aufstellungsort der Pumpe muss trocken und gut belüftet sein. Die Umgebungstemperatur darf 40°C nicht überschreiten. Die Filteranlage kann sowohl max. 3 m unter dem Wasserspiegel als auch 3 m über dem Wasserspiegel eingebaut werden. (Rückschlagventil einbauen!) Die Filteranlage wird am besten in einem direkt an das Becken angebauten Technikraum untergebracht. Als Alternative eignen sich auch Keller oder Garagen, wobei zu beachten ist, dass die Filteranlage nicht zu weit vom Becken entfernt sein sollte. Falls die Filteranlage oberhalb des Wasserspiegels installiert wird, ist eine etwas stärkere Pumpe (selbstsaugend!) sowie Rückschlagventile in den Saugleitungen (Skimmer, Bodenablauf) notwendig.

Es ist außerdem darauf zu achten, dass der Technikraum ausreichend entwässert wird (Sickerschacht oder Kanalanschluß). Der Technikraum darf auf keinen Fall luftdicht abgeschlossen werden, da dies durch Kondenswasserbildung zu Schäden an der Pumpe führen kann. Ebenso kann auf die Elektroteile tropfendes Wasser zu Schäden führen. Weiters sollte der Technikraum mit einem Ablauf versehen werden, um eindringendes Wasser bzw.  Rückspülwasser ableiten zu können. Um den Raum möglichst trocken zu halten, kann ein Lüftungsrohr eingebaut werden, damit ein Luftaustausch möglich ist.

Die Größe des Technikraumes sollte so gewählt werden, dass Wartungsarbeiten an Pumpe bzw. Kessel problemlos durchgeführt werden können (mindestens 2 x 2 m; optimal 2 m x Beckenbreite). Praktischerweise wird die Technikschachttiefe der Körpergröße des Benutzers angepasst, damit dieser sich im Technikraum aufrecht bewegen kann.  Dadurch kann der Technikschacht eventuell auch tiefer als das Becken sein. Als Deckel empfehlen wir einen handelsüblichen Technikschachtdeckel mit einer Mindestgröße von 90 x 60 cm oder 80 x 80 cm.

2B.  Einfüllen des Filtersandes

·        Beim Polyesterkessel den Deckel oben abschrauben oder Geteilter Filterkessel: Spannring öffnen und Kesseloberteil abnehmen oder Kesseldeckel aufschrauben und abnehmen.
·  
  Vor Einfüllen des Sandes ist sicherzustellen, dass die Filterdüsen fest im Filterstern eingedreht sind und das gesamte System unbeschädigt ist.
·     
 Beim Polyesterkessel mit einer oberen Verschraubung müssen Sie das Rohr mit Trichter im Kessel abdecken. Hier darf kein Sand eindringen!
·        
Quarzsand: Entsprechende Körnung in den Kessel einfüllen und eben verteilen. Beachten sie die maximale Füllhöhe. Zuviel Sand würde sonst in das Becken gespült.     
·         
Eventuell verschütteten Sand von den Dichtungen entfernen
·        
Kessel verschrauben.

Am Filterkessel steht die Füllmenge (Gewicht) - bitte unbedingt beachten sonst spült es Sand in das Becken!

3C.  Anschluss der Filteranlage

·         Entfernen Sie den oberen Gewindestopfen vom Kessel und schrauben Sie dort das beigefügte Manometer ein
·        
Dichtungsband (Teflon) nicht vergessen
·        
Jetzt können die Verbindungen vom Skimmer zur Pumpe (1) und vom Ventil zur Einlaufdüse (2) hergestellt werden
·        
Überprüfen Sie nochmals alle Verschraubungen, auch die Entleerungsschrauben am Vorfilter, an der Pumpe und am Filterkessel auf festen Sitz
·        
Schauglasdeckel am Vorfilter abschrauben und die Pumpe plus Vorfiltergehäuse mit Wasser auffüllen. Deckel wieder aufschrauben
·        
Der Filter ist jetzt betriebsbereit
·        
Elektrische Verbindung mit der Pumpe herstellen

ACHTUNG:  Den elektrischen Anschluss der Filteranlage über einen Fehlerstromschutzschalter, 30mA Nennfehlerstrom, absichern und nur so betreiben. Da muss ein konzessionierter Fachmann erstellen.

 

3. Bedienung des 6-Wege-Ventils:


Die jeweilige Position am Ventil wird eingestellt, indem Sie den Hebel herunterdrücken, drehen und bei der gewünschten Stellung einrasten lassen.

Bei Erstinbetriebnahme ist zu empfehlen, dass das Ventil auf RÜCKSPÜLEN gestellt wird, um zuerst den neuen Filtersand sauber zu waschen.

Das Wasser kommt dann am Ventil aus dem Anschluss 3, an dem sich das Schauglas befindet. Ein Stück Schlauch vom Anschluss 3 zum Kanal oder zu einer Abfluss-Stelle ist hier zweckmäßig. Dann kurzzeitig NACHSPÜLEN einstellen, danach das Ventil auf Position FILTERN stellen. Die Anlage kann laufen.

Achtung: Bei laufender Filteranlage das Ventil niemals umstellen, da dies zu Undichtheiten führt und Filtersand in das Becken gespült wird. Vor Umstellen des Hebels die Filteranlage immer abschalten.

 
4. Filtervorgang:

Die Pumpe saugt über den Skimmer Wasser an und drückt es durch den Filtersand. Dabei lagern sich Verunreinigungen auf und im Filtersand ab. Mit zunehmender Verschmutzung erhöht sich der Durchflusswiderstand.  Die Wasserdurchflussmenge verringert sich, und der Wasserdruck steigt an. Ist ein Wasserdruck im Filter (Manometer) von ungefähr 1 bar (kg/cm²) erreicht, muss rückgespült werden, mindestens jedoch einmal je Woche.

5. Ventilstellungen:

FILTERN:             Das Schwimmbadwasser wird über den Skimmer abgesaugt, durch den Sand gedrückt und fließt gereinigt zum Becken zurück.

ENTLEEREN:        Das Schwimmbadwasser wird abgesaugt und durch das Ventil direkt dem Abfluß(3 ) zugeführt. Achtung, Pumpe darf bei sinkendem Wasserspiegel keine Luft ansaugen.

GESCHLOSSEN:   Wenn die Filteranlage nicht in Betrieb ist, stellen Sie das Ventil auf „GESCHLOSSEN" Es ist dann gewährleistet, dass bei möglichen Undichtheiten am Filter das Becken nicht leer läuft.

RÜCKSPÜLEN:      Bei ca. 1,0 bar Systemdruck. Verschmutzter Filtersand wird ausgespült. Schmutzwasser kommt am Ventil aus dem Anschluss (3).

ZIRKULIEREN:      Das Schwimmbadwasser wird über Skimmer, Pumpe und Ventil direkt wieder dem Becken zugeführt. Diese Möglichkeit wählen Sie, wenn die Wasserpflege möglich schnell im Becken verteilt werden soll.

NACHSPÜLEN:      Kurzzeitige Ventilstellung nach dem Rückspülvorgang. Um aufgewirbelten Filtersand und eventuelle Schmutzreste nicht ins Becken zu bekommen, sollte nach dem Rückspülen „Nachspülen“ eingestellt werden. Danach kann wieder gefiltert werden.

FUNKTIONEN:

FILTERN:            

Das Schwimmbadwasser wird über den Skimmer abgesaugt, durch den Sand gedrückt und fließt gereinigt zum Becken zurück.

   

RÜCKSPÜLEN:     

Bei ca. 1,0 bar Systemdruck. Verschmutzter Filtersand wird ausgespült. Schmutzwasser kommt am Ventil aus dem Anschluss.

   

NACHSPÜLEN:     

Kurzzeitige Ventilstellung nach dem Rückspülvorgang. Um aufgewirbelten Filtersand und eventuelle Schmutzreste nicht ins Becken zu bekommen, sollte nach dem Rückspülen „Nachspülen“ eingestellt werden. Danach kann wieder gefiltert werden.

 

6. Filterlaufzeit:

Die tägliche Laufzeit der Filteranlage richtet sich natürlich nach dem Verschmutzungsgrad des Wassers. Ausreichend ist eine 2fache Wasserumwälzung bei privat genutzten Schwimmbecken pro Tag. Z.b. Beckeninhalt 32 m³ Umwälzleistung 8 m³/h ergibt (32 x 2):8 = 8h

Bemerkung: Der Sandfilter ist ein mechanischer Filter und kann nur feste Verunreinigungen ausfiltrieren. Auf die chemische Beschaffenheit des Schwimmbadwassers hat er keinen Einfluss.

7. Wartung:

Die Filteranlage bedarf keiner besonderen Wartung, soweit es die Technik betrifft. Allerdings muss darauf geachtet werden, dass die Pumpe keine Luft ansaugt oder gar trocken läuft. Die Wellendichtung kann dabei zerstört werden. Diese Wellendichtung (Gleitringdichtung) ist ein Verschleißteil und kann nach längerer Betriebszeit undicht werden. Falls dies der Fall ist, die Pumpe sofort abschalten und die Dichtung vom Fachmann wechseln lassen, da ein weiterer Betrieb zu Schäden am Motor führen kann. Weiters ist die Pumpe vor Spritzwasser (Regenwasser) und Kondenswasser zu schützen, da dies zum Rosten der Motorwicklung führt.

8. Überwinterung:

Nachstehendes gilt auch bei Frostgefahr. Vor- und Rücklaufleitungen abklemmen, Filterkessel, Vorfilter und Pumpe über die Entleerungsschrauben vollständig entleeren. Sand aus dem Kessel entfernen, Filter in einem frostfreien Raum aufbewahren.

  Funktions- u. Installationsschema 6-Wegeventil

  Hinweise Überwinterung

Störungen Sandfilteranlage

 


 9. Störung - Ursachen - Fehlerbeseitigung
 


Pumpe saugt nicht selbständig Wasser an, bzw. die Ansaugzeit ist sehr lang

1.  Kontrollieren ob das Sauggehäuse mit Wasser gefüllt ist, min. bis Sauganschluss
2.  Saugleitung auf Dichtheit prüfen, da bei undichter Leitung die Pumpe Luft ansaugt! Kleinste Haarrisse sind des öfteren das Problem!
3.  Wasserstand im Becken kontrollieren. Bei zu niedrigem Wasserstand im Skimmer saugt die Pumpe ebenfalls Luft an. Wasserstand bis Mitte Skimmeröffnung auffüllen.
4.  Kontrollieren, ob die Skimmerklappe fest hängt. Die Pumpe saugt dabei nur schlecht an, oder die Wassersäule reißt immer wieder ab.
5.  Kontrollieren, ob Siebkörbe im Skimmer und in der Pumpe nicht verschmutzt sind, Siebkörbe reinigen
6.  Kontrollieren, ob der Deckel der Pumpe sauber aufliegt und fest verschraubt ist
7.  Wenn die Saugleitung sehr lang und über dem Wasserspiegel verlegt ist, muss ein Rückschlagventil eingebaut werden
8.  Kontrollieren, ob die Schieber in der Saug- und Druckleitung geöffnet sind
9. Laufrad der Pumpe durch Schmutz verstopft. Manche Leute geben das Vorfiltersieb der Pumpe bei der Grundreinigung heraus. Damit wird der Schmutz (Laub, Erde usw. ) vom Laufrad direkt geschöpft und macht diese zu! Öffnen sie das Pumpengehäuse und prüfen dies!"

Abhilfe:  Meist wird das Problem durch eine Verschmutzung - Fremdkörper in der Pumpe verursacht. Der Schmutz im Laufrad sorgt für erhöhten Widerstand und der Kondensator versagt. Sorgen Sie bei erhöhten Schmutz für die regelmäßige Reinigung des Pumpgehäuses oder schützen Sie dieses durch ein Filterstrumpf. (Art. Nr. 23100789 Hinweise Filterstrumpf)

Bei unsachgemäßere Verwendung wird die Garantie von den Herstellern abgelehnt.

Wir prüfen  gerne ihre Pumpe!  Sollte sich aber herausstellen das die Pumpe tatsächlich ordentlich funktioniert  -  werden die Arbeitskosten der Prüfung in Rechnung gestellt. Für 30 Minuten 70,00 Euro inkl.  + Rückversand! Nach Überweisung der Summe versenden wir umgehend ihre Pumpe!

Thermoschutzschalter löst aus

1.  Löst der Thermoschutzschalter aus, sollte nur einmal versucht werden, die Pumpe wieder in Betrieb zu nehmen, d.h. den Thermoschutzschalter wieder hineindrücken. Beim zweiten Mal einen Elektrofachmann verständigen und die Anlage überprüfen lassen (Motor, Zuleitung, u.s.w)
2.  Vor dem Betätigen des Thermoschutzschalters, mit einem Schraubenzieher den Lüfter der Pumpe durchdrehen um festzustellen, ob die Pumpe sich leicht drehen lässt.
3.  Lässt sich die Pumpe schwer durchdrehen, kann das Laufrad verstopft sein. Dies ist möglich, wenn die Pumpe ohne Siebkorb gelaufen ist. Gehäuse abschrauben und Laufrad und Gehäuse reinigen
4.  Zu hohe Stromaufnahme bei geringem Gegendruck. Vom Elektrofachmann kontrollieren lassen, evtl. Druckleitung durch Schieber drosseln.

Umwälzpumpe bringt zu wenig Leistung

1.  Filter ist verschmutzt. Es muss rückgespült werden
2.  Schieber in der Anlage sind nicht ganz geöffnet
3.  Siebkörbe in Pumpe und Skimmer sind verschmutzt - Reinigung
4.  Rohrleitung zu lang und Saughöhe zu hoch
5.  Saugleitung undicht, Pumpe zieht Luft
6.  Schmutz im Pumpengehäuse - Laufrad kann nicht ausreichend fördern.
7.  zu hoher Betriebsdruck - die Löcher der Einlaufdüsen vergrößern!


 
Umwälzpumpe ist laut oder starke Geräusche

1.  Fremdkörper in der Pumpe > Pumpengehäuse abschrauben, Gehäuse und Laufrad reinigen

2.
  Motorlager sind zu laut.

Abhilfe: Das Problem sind feuchte Technikschächte - keine Belüftung. Bei verrosteten Lagern wird die Garantie abgelehnt. Bastler können die Lager vom Fachhandel besorgen und erneuern. Sonst ist eine Reparatur wegen der Kosten zu teuer!

3.  Pumpe steht auf blankem Holz oder Betonboden, dadurch Geräuschübertragung auf das Gebäude (Körperschall) Pumpe auf einer isolierende Unterlage stellen (Gummi, Kork etc.)

4. Filterpalette, der Hohlkörper kann das Geräusch verstärken  > mit PU-Schaum ausschäumen.

5. PVC- Rohre übertragen Schall bzw. sind verspannt  > ev. Gummimuffe einsetzen.

 Umwälzpumpe läuft nicht von selbst an

1.  Kontrollieren, ob die Stromleitung unter Spannung steht
2.  Kontrollieren, ob die Sicherung in Ordnung ist
3.  Prüfen, ob Motor in Ordnung ist. Wicklung durch Elektrofachmann prüfen lassen
4.  Kontrollieren, ob die Pumpe nicht festsitzt (Motorwelle lässt sich mit Schraubenzieher leicht drehen)
5.  Kontrollieren, ob der Thermoschutzschalter ausgelöst hat

6
.  Der Motor brummt - läuft nicht an. Der zylinderförmige (meist 8-10 cm) Anlaufkondensator ist vermutlich defekt. Durch wegdrehen der Welle (am Lüftergehäuse der Motorwelle ist ein Schlitz für einen Schraubendreher) kann man das Problem feststellen. Läuft die Pumpe an wurde das Problem festgestellt.
Den Kondensator lt. Pumpentype erneuern.

Achten sie auf den richtigen ... µF Kondensator Wert. Ein zu leistungsstarker Kondensator bringt die Pumpe zwar zu laufen kann den Thermoschalter der Pumpe auslösen. Warum? Der Phasenschieber Kondensator hat eine Wicklung mit zu viel Strom versorgt.

Beim Start im Frühling steckt die Pumpenwelle - dreht nicht an!

Das Festfressen der Welle kann nach dem Winter immer passieren.  Abhilfe: Die Abdeckung beim Lüfterrad abnehmen.

Probieren sie mit einen Schraubendreher die Welle zu drehen. Klappt das nicht -dann hebeln sie das Lüfterrad mit Schraubendreher ab. Mit Hammer auf die Welle klopfen - das lockert den Rost. Eine Rohrzange bewegt man dann die Welle. Meist läuft der Motor wieder sofort an.

Zwischen Pumpengehäuse und Motor kommt Wasser aus der Umwälzpumpe

1.  Bei Inbetriebnahme kann in Abständen von ca. 2 Minuten tropfenweise Wasser austreten. Nach einigen Stunden Betrieb, wenn die Gleitringdichtung eingelaufen ist, hört das Tropfen von selbst auf
2.  Kommt an dieser Stelle ständig Wasser heraus, ist die Gleitringdichtung defekt und muss ausgewechselt werden. Trockenlauf zerstört die Gleitringdichtung - achten Sie daher besonders darauf.  Keine Garantie bei Beschädigung!
3. Rückspülen - erhöhter Druck im System
bringt Undichtheit. Das Problem löst sich nach Druckabfall.

 

Sand wird aus dem Filter in das Becken gespült?


1.
  Falsche Sandkörnung. Spezial-Quarzsand Körnung 0,4 - 0,8 mm oder 0,7 - 1,2 mm erforderlich
2.  Filterkreuz im Filterbehälter beschädigt. Sand aus den Filter geben und auf Beschädigung prüfen!
3.  Entlüfter Röhrchen (ca. 6 mm) steckt nicht im Filterkreuz  bzw. geknickt.
4.  Niemals während des Betrieb der Pumpe am 6-Wegeventil umstellen - Motor dazu immer abstellen.
5.  Sterndichtung im 6-Wegeventil ist möglicherweise beschädigt.
6. Häufiger Fehler: Zuviel Sand im Filterkessel. Am Behälter ist die Füllmenge angegeben. Häufig werden alle Säcke in den Kessel befüllt - bitte auch die Aufschrift studieren!
 

7. Die Öffnungen (verstellbar) der Einlaufdüsen vergrößern !!!
Düsenöffnungen z.B. 18 mm  lassen max. 3,5 m3/h Wasser durch. Bei höheren Leistungen der Filteranlage die Düsenöffnungen vergrößern damit kein Druckanstieg möglich ist. Das hilft bei den meisten Kunden!

Tipp: Vorerst die Teile abnehmen und prüfen ob sich an der Situation etwas ändert.


  Info - ein Kunde bestätigt diese Empfehlung


MERKE: Staub oder Algen sind feiner als der Filtersand bzw. Filterstern und werden daher auch teilweise wieder in des Becken fein zurückgespült.

Am nächsten Morgen wenn sich alles beruhigt hat sieht man das am Beckenboden wieder!

Eine Abhilfe schafft man durch Zugabe von Flockungsmittel bzw. Flockkartuschen. Dadurch wird der Filtersand dichter und feinste Schmutzpartikel werden zurückgehalten. Wichtig ist es jedoch den pH-Wert vorher zu kontrollieren. Das Flockungsmittel kann erst dann seine Wirkung geben! Tipp: Regelmäßig Rückspülen nach dem Bodensaugen.
 

Idealerweise saugen sie das Pool mit einen Dolphin Roboter. Diese Geräte haben mittlerweile Kartuscheneinsätze die auch den feinsten Staub und Algen aufsaugen!


Filterdruck am Manometer fällt nach Rückspülen nicht auf den Ausgangsdruck zurück, oder Ausgangsdruck zu hoch

1.  Manometer defekt - auswechseln
2.  Quarzsand verhärtet - erneuern
3.  Saug- oder Druckleitung zu klein, oder Ventil geschlossen
4.  zu hoher Betriebsdruck - die Löcher der Einlaufdüsen vergrößern!
 

Wasser ist nicht klar

1.  Zu geringe Chlorung verursacht Überlastung des Filters. Chlor und pH-Wert auf vorgeschriebene Werte 7,2-7,4  einstellen
2.  Filter ist zu klein ausgelegt
3.  Umwälzzeit zu kurz
4.  Bei Quarzsandfilter evtl. Flockungsmittel einsetzen
5.  Nicht ausreichende Rückspülungen verursachen kurze Filterlaufzeiten

Das Schwimmbecken verliert Wasser über die Filteranlage

1.  Rückspülventil - Dichtungen defekt - auswechseln. Kugelhahn in Richtung Kanal einbinden
2.  Zuleitung zum Schwimmbecken undicht