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Technik des SALT MANAGER   - Fragen u. Antworten


 pooldoktor
SALT MANAGER


Prüfung - Checkliste:

1. Wir benötigen 35 kg Salz im Schwimmbecken pro 10m3 Wasser  ? Jedes Natriumchlorid ist geeignet - Gewerbesalz, Streusalz. (Pökelsalz und mit Zugaben vermengte Salze meiden!) 

2. Der SALT MANAGER soll idealerweise über eine eigene Zeitsteuerung mit der Filteranlage in Betrieb genommen werden. Die Elektrolyse kann nur Chor in das Schwimmbecken bringen wenn die Filteranlage läuft. Die Produktionsleistung kann mit Einstellung HIGH - MEDIUM - LOW für die benötigte Intensität eingestellt.

3. Kurzfristig kann man optisch auch die Produktion ohne Durchfluß in der Zelle gut erkennen! Einfach 20 Sekunden den SALT Manager auf Dauerbetrieb OFF stellen. ACHTUNG: Eine Produktion kann ihre Zelle OHNE Wasserdurchfluss bei längerer Betreibszeit ohne Wasserdurchfluss sprengen - daher immer achten das etwaige Kugelhähne geöffnet sind und ein Durchfluß in Verbindung mit der Filteranlage gewährleistet ist.

- Diese Salzanlage arbeitet ab einem Salzgehalt von 0,35 % (35 kg Salz pro 10 m³). - Zu Saisonbeginn wird Gewebesalz / Siedesalz entsprechend der Beckengröße in das Becken gegeben.

- Bitte nehmen Sie die Salzanlage erst bei Wassertemperaturen von min. 15 Grad Celsius in Betrieb und im Herbst bei Temperaturen unter 15 Grad Celsius außer Betrieb. Niedrigere Temperaturen führen zu einer schnelleren Zellenabnutzung.

- Die Salzanlage ist selbstreinigend. Bei sehr hartem Wasser kann jedoch eine gelegentliche Reinigung der Zelle erforderlich sein (siehe Abschnitt Zellenreinigung)

Electrode – Elektroden Alarm

Die Electrode LED wird leuchten, wenn die Elektrode / Zelle anfängt auszulaufen. Falls die Anlage eine Reduzierung ihrer Arbeitsleistung bemerkt, wird das Licht weiter blinken. Schließlich wird die Anlage nicht mehr maximal arbeiten können. In diesem Fall sollte die Elektrode ersetzt werden.

Waterflow – kein Wasserdurchfluss

Die Waterflow LED wird blinken, sollte Gas oder Luft sich im Zellengehäuse befinden. Die Produktion der Salzanlage wird komplett abgestellt. Erst nachdem das Gas oder die Luft aus dem Zellengehäuse durch den Wasserstrom hinausgedrückt wurde, beginnt die Salzanlage wieder mit der Produktion.

Low Salt – Wenig Salz Alarm

Wenn die Salzkonzentration auf unter 0,3 % im Becken fällt, so wird die Low Salt LED aufleuchten. Bitte messen Sie die aktuelle Salzkonzentration und erhöhen Sie diese auf 0,4 %. Wenn die Zelle verkalkt ist, so kann dies auch zu Low Salt führen. Überprüfen Sie die Zelle und führen Sie gegebenenfalls eine Zellenreinigung durch (siehe Abschnitt Zellenreinigung). Wenn der Salzgehalt auf unter 0,2 % fällt, so werden zusätzlich zur Low Salt LED auch
noch die Produktionsleuchten mitblinken. Wenn Low Salt aufleuchtet, so wird die Produktion der Salzanlage auf ein Minimum reduziert, um Schäden an der Salzanlage zu vermeiden.

Zeituhr

Der Salt Manager verfügt über eine eigene Zeitschaltuhr zur Steuerung der Laufzeit für Filterpumpe / Salzanlage / pH-Regelung, bei welcher bis zu 20 Start- und Stoppzeiten eingestellt werden können. Wird die die Zeitschaltuhr des Salt Managers verwendet, so muss
der Salt Manager permanent mit Strom versorgt werden. An der Unterseite des Salt Managers ist eine Steckdose. Wenn die Zeitschaltuhr des Salt Managers zur Steuerung verwendet wird, so werden an der Steckdose dann die Pumpe & die pH-Regelung über einen Verteiler angesteckt. Die Pumpenleistung darf nicht mehr als 8 Ampere betragen. Die Salzanlage läuft dann immer gemeinsam mit der Filterpumpe und der pH-Regelung, was auch zwingend erforderlich ist.

Wird eine externe Zeitschaltuhr verwendet, so steuert diese Zeitschaltuhr den Salt Manager an. Eine externe Zeitschaltuhr ist erforderlich, wenn der Salt Manager in Kombination mit dem Soleox verwendet wird. Der Salt Manager ist dann in der Steckdose vom Soleox
eingesteckt. Die Zeitschaltuhr des Salt Managers wird hierzu auf die Stellung ON gesetzt.

Zeituhr Betriebsmodus

Durch Drücken auf den Knopf ON/AUTO/OFF können Sie zwischen den verschiedenen Betriebsmodi der Zeitschaltuhr wechseln:

ON
Die Salzanlage wird dauerhaft in der Stellung ON eingeschalten. Wenn eine externe Zeitschaltuhr verwendet wird, so wird die Einstellung ON verwendet. Sobald die externe Zeitschaltuhr die Spannung zur Salzanlage weitergibt, schaltet die interne Zeitschaltuhr des Salt Managers auch die Spannung durch.

OFF
Die Salzanlage wird dauerhaft in der Stellung OFF abgeschaltet.

Auto OFF
Die Salzanlage schaltet aus. Zur nächsten einprogrammierten Einschaltzeit schaltet die Salzanlage automatisch ein und läuft fortan automatisch zu den einprogrammierten Zeiten.

Auto ON
Die Salzanlage schaltet ein. Zur nächsten einprogrammierten Ausschaltzeit schaltet die Salzanlage automatisch aus und läuft fortan automatisch zu den einprogrammierten Zeiten.
 

Wichtiger Hinweis für Soleox Benutzer:

Durch den Soleox kann es zu so kurzen Laufzeiten der Salzanlage kommen, sodass sich die Batterie der Zeitschaltuhr mehr entlädt wie auflädt. Dann gereift die Stellung ON der Zeitsteuerung nicht mehr. Hat sich die Batterie komplett entladen, so muss der Salt Manager für 24 Stunden an der Steckdose aufgeladen werden, damit der Salt Manager wieder richtig ein & ausschaltet. Bei Verwendung des Soleoxs empfehlen wir daher die Batterie 1-2 x jährlich wieder aufzuladen. Die immer schwächer anzeigende Display ist ein Indiz dafür, dass die Batterie beinahe aufgebraucht ist. Alternativ kann auch ein konzessionierter Elektriker im Inneren die Zeitschaltuhr überbrücken, da diese bei Verwendung des Soleox nicht benötigt wird


Zeituhr - Uhrzeit einstellen

Um die Uhrzeit / Tag der der Zeitschaltuhr zu verändern, drücken und halten Sie die CLOCK – Taste. Jetzt drücken Sie zusätzlich die WEEK–Taste, um den aktuellen Tag einzustellen beziehungsweise die HOUR-Taste oder MIN-Taste um die aktuelle Uhrzeit einzustellen. Zur Umstellung zwischen Sommer und Winterzeit drücken Sie CLOCK-Taste für 3 Sekunden. Die Uhr springt eine Stunde vorwärts und es wird am Display +1h angezeigt. Durch erneutes Drücken der CLOCK-Taste für 3 Sekunden springt die Uhr wieder auf die ursprüngliche Zeit zurück.

Zeituhr Programmzeiten

Die Zeituhr des Salt Managers muss nur eingestellt werden, wenn die interne Zeitschaltuhr des Salt Managers verwendet werden soll. Bei Einsatz einer externen Zeitschaltuhr wird dies nicht benötigt.

Drücken Sie den PROG - Taste. “1 on” wird am Display angezeigt. Drücken Sie die WEEK-Taste, HOUR-Taste oder MIN-Taste um die gewünschte Startzeit einzugeben. Drücken Sie den PROG Taste noch einmal. “1 off” wird am Display angezeigt. Drücken Sie die WEEK-Taste, HOUR-Taste oder MIN-Taste um die gewünschte Stopzeit einzugeben. Wiederholen Sie diesen Vorgang für bis zu 20 Start und Stopzeiten
Achtung: Sollte der “PROG Schalter” gedrückt werden nachdem eine Stopzeit eingegeben wurde, dann wird als nächste Startzeit 00:00 eingegeben. Dadurch wird die Anlage um Mitternacht starten und sie bis zur nächsten einprogrammierten Stopzeit laufen lassen. Diese Startzeit muss per “R/RECALL” gelöscht werden, damit die Anlage richtig läuft.

Durch Drücken des kleinen Knopfes “R“ wird die Zeitschaltuhr wieder auf Werkseinstellung zurück gesetzt.

Grundlegendes - die Wasserwerte

Damit die Salzanlage ordnungsgemäß arbeit, ist es wichtig die Wasserwerte richtig einzustellen!

Der pH-Wert ist ein wesentlicher Faktor bei Einsatz einer Salzanlage. Der pH-Wert muss zwischen 7,0 – 7,6 liegen. Bei einem höheren pH-Wert hat das von der Salzanlage erzeugte Chlor eine schlechtere Wirkung und es werden erhöhte Laufzeiten benötigt. Zudem fällt bei höherem pH-Wert der Kalk an den Zellen aus, wodurch diese dann gereinigt werden müssen. Durch Einsatz einer pH-Regelung kann man diese Kontrolle automatisieren.

Überprüfen Sie die Chlorwerte des Schwimmbeckens nach der ersten Installation täglich. Wenn der Chlorwert über 2 ppm liegt, so können Sie die Produktionsleistung der Salzanlage reduzieren oder die Laufzeit der Salzanlage. Bei Chlorwerten unter 0,5 ppm empfehlen wir
die Produktionsleistung zu erhöhen oder die Laufzeit der Salzanlage. Nachdem Sie die passende Einstellung gefunden haben, können Sie die Überprüfungsintervalle verlängern.

Wartung

Einwinterung

Im Winter empfehlen wir das Steuergerät stromlos in einem frostfreien, trockenen Raum zu lagern. Um sich das Abschrauben von der Verkabelung zur Zelle zu sparen, empfehlen wir auch gleich die Zelle mitzunehmen.

Reinigung der Zelle

Diese Salzanlage wurde für Polaritätsreinigung entworfen. Normalerweise bildet sich ein weißer Kalkabsatz an einer der Außenplatten. Dieser sollte entfernt werden, wenn die Polarität der Anlage verändert wird. Der Absatz wird sich dann auf der anderen Platte bilden. Bei sehr hartem Wasser oder zu hohem pH-Wert kann es sein, dass es die Salzanlage nicht mehr schafft, die Kalkablagerungen selbstständig zu entfernen. In diesem Fall muss die die Zelle händisch gereinigt werden.

Schalten Sie die Salzanlage und Filterpumpe aus. Bauen Sie die Zelle mit dem Zellengehäuse (siehe Bild unten) aus der Rohrleitung aus und füllen Sie das Zellengehäuse mit 10 %iger Salzsäure. Beim Umgang mit der Säure vorsichtig hantieren, da diese sehr ätzend ist! Nach spätestens 5 Minuten sollte sich der Absatz entfernt haben. Länger sollte die Zelle nicht gereinigt werden, da ansonsten die Zelle beschädigt werden kann. Zum Abschluss spülen Sie die Zelle mit sauberem Wasser ab.


 Betriebsanleitung SALT Manager

 

 


 pooldoktor
SALT MANAGER MINI - für max. 20-25 m3 Wasser

Hinweise gültig wie bei SALT MANAGER

Diese Salzanlage arbeitet ab einem Salzgehalt von 0,4 % (40 kg Salz pro 10 m³). - Zu Saisonbeginn wird Gewebesalz / Siedesalz entsprechend der Beckengröße in das

Becken gegeben.

- Wir empfehlen zu Saisonbeginn eine Salzkonzentration von ca. 0,45 % im Becken herzustellen. Durch Rückspülen und wieder Auffüllen verdünnt sich der Salzgehalt im Laufe der Saison etwas. Durch die höhere Salzkonzentration kann man das Nachmengen des Salzes während der Saison verhindern.

- Bitte nehmen Sie die Salzanlage erst bei Wassertemperaturen von min. 15 Grad Celsius in Betrieb und im Herbst bei Temperaturen unter 15 Grad Celsius außer Betrieb. Niedrigere Temperaturen führen zu einer schnelleren Zellenabnutzung.

- Die Salzanlage ist selbstreinigend. Bei sehr hartem Wasser kann jedoch eine gelegentliche Reinigung der Zelle erforderlich sein (siehe Abschnitt Zellenreinigung)

Betriebsanleitung Salt Manager Mini

 


SALT CHLORINATOR

Bis 2009 verkauften wir den Salt Chlorinator.

 

  Betriebsanleitung Salt Chlorinator

 Salt Chlorinator Probleme selbst beheben

 


 

 pooldoktor
SOLEOX
- Redox - Steuerung von Salzanlagen

 
EINLEITUNG

SOLEOX ist eine Anlage, die das Redox-Potential im Schwimmbadwasser abmisst. Dieses RedOx-Potential oder ORP (für Oxydo Reduction Potential) wird in millivolt (mV) ausgedrückt. Es zeigt das Desinfizierungsvermögen und die Keimfreiheit des Wassers an. Je höher das Potential ist, desto höher ist das Desinfektionsvermögen des Wassers. Der Wert des Potentials soll in der Regel zwischen 650mV und 750mV sein.
Soleox ist einfach zu bedienen und verfügt über 4 vorbestimmte Einstellwerte nämlich 1. 650mV /2. 800mV/ 3. 950mV /4. 1050mV, die den Zeichen 1, 2, 3 und 4 entsprechen. Wenn der gemessene Wert des Redox-Potentials unter dem gewünschten Einstellwert liegt,
aktiviert SOLEOX die Steckdose, die zur Steuerung einer Pumpe oder einer Salzanlage verwendet
werden kann. (siehe § Elektrische Verriegelung) Obwohl die Anlage in der Fabrik justiert wird, empfehlen wir, die Sonde regelmäßig und bei der ersten Inbetriebnahme neu zu justieren (siehe & JUSTIERUNG).

FUNKTIONSWEISE

Zur Inbetriebnahme bitte den Ein- und Ausschalter drücken. SOLEOX verfügt über einen Regelungsknopf und drei Kontrollleuchten für das RedOx-Potential:

KONTROLLLEUCHTE LINKS

Wenn die linke Kontrollleuchte an ist, bedeutet dies, dass das RedOx-Potential des Wassers unter dem eingestellten Wert liegt. Der Steuerungskontakt bleibt dann geschlossen, solange das RedOx-Potential den gewünschten Wert nicht erreicht hat.

DIE MITTLERE KONTROLLLEUCHTE

Wenn die Kontrollleuchte in der Mitte an ist, bedeutet dies, dass das RedOx-Potential des Wassers dem eingestellten Wert gleich ist. (Der glatte Kontakt ist offen).

KONTROLLLEUCHTE RECHTS

Wenn die rechte Kontrollleuchte an ist, bedeutet dies, dass das RedOx-Potential des Wassers höher als der eingestellte Wert ist. (Der glatte Kontakt ist offen). Der Regelungsknopf erlaubt, einen der vier Einstellwerte zu wählen: 650mV (1)/ 800mV (2)/ 950mV (3)/ 1050mV (4)


Wichtig:  JUSTIERUNG

Bevor die Sonde justiert wird, sollen die folgenden Schritte beachtet werden:

- Den gewünschten Wert auf 650 mV einstellen (1)
- Die Sonde aus der Sondenhalterung holen, sie abspülen und trocknen
- Die Sondenhalterung zumachen (z. B. mit einer 5 Cts Münze)

Die Justierung wird folgendermaßen unternommen:
 
a. Die Sonde in die 650mV Pufferlösung 2 Minuten tauchen.
b. Die Schraube bis zum Anschlag nach dem Minus-Zeichen drehen.
c. Mit einem Schraubenzieher die Regelungsschraube etwas drehen, so dass die grüne Kontrollleuchte in der Mitte angeht.
d. In Richtung des Plus-Zeichens drehen wenn die rote Kontrollleuchte links an ist.
e. Wenn die rote Kontrollleuchte rechts an ist, bitte die Justierung ab Schritt b wieder anfangen.
f. Sobald die mittlere Kontrollleuchte an ist, ist die Anlage justiert.
g. Die Sonde wieder in die Röhrenleitung des Beckens einsetzen.

Die Justierung ist nun durchgeführt worden.

Um die wegen der Alterung der Sonde entstehenden Fehler zu vermeiden, soll die Justierung regelmäßig nachgeprüft werden (ungefähr einmal im Monat nach der ersten Inbetriebnahme).

Wichtig:
Nach dem Öffnen kann die Pufferlösung maximal 1 Jahr aufbewahrt werden. Sie muss mindestens erneut werden, sogar öfter wenn die Anlage das ganze Jahr läuft. Wir könnten andernfalls keine reibungslose Funktionsweise garantieren.
 

 

Der SOLEOX regelt nicht richtig !

 

1. Der pH-Wert spielt eine sehr wichtige Rolle.

Absenken des Werts auf 7,0-7,1. Die pH-Sonde prüfen bei Verwendung einer vollautomatischen Steuerung. Aktuelle Eichlösung (Haltbarkeit meist 1-2 Jahre). Wenn der pH-wert zu hoch ist iat das Redoxpotential von 650 mV schwer oder gar nicht zu erreichen.


2. Keine Chlorstabilisatoren mit Cyanursäure bei Redoxsteuerungen verwenden! Cyanursäure stört die Redoxsonde und macht diese Messung fehlerhaft!

Erklärung: 1 kg Stabilisator auf 30 m3 Wasser reichert die Cyanursäurekonzentration um 33 ppm an. Bei diesen Wert sind ca. 45% mit dem DPD1 "freien Chlor" messbar. (Lovibond) Der Pooltester misst relativ viel chlor - die Redoxsonde sieht aber davon nur ca. 55% - da dieser Anteil an Cayanursäure gebunden ist.

 

3. Die Redoxsteuerung funktionierte bei Neubefüllung gut.  Die zu geringe Redoxmessung tritt meist nach einigen Tagen erst auf.  Ein zu hoher Gehalt von Desinfektionsnebenprodukten (gebundes Chlor) ist das Problem.

Mit anorganischen Chlorgranulat (Hypochlorit-Lauge oder Calciumhypochlorit) eine satte Stoßchlohrung durchführen. Der Wert soll dabei 5-6 ppm sein. Den pH-Wert vorher auf 7-7,1 einstellen. In der Regel kann man das ansteigen des Redoxpotentials gleich beobachten.

Das passiert wenn in der Regel zu wenig Chlor mit der Salzanlage laufend erzeugt wird. "Gebundes Chlor" reichert sich an und das Wasser "riecht" nach Chlor (Ammoniak)
Fazit: Bei höheren Temperaturen ab 25°C wird auch mehr Chlor verbraucht! Die Laufzeit der Filteranlage und die Leistungsstufe ihre Salzanlage entsprechend anpassen!


Man kann auch mit der Salz-Elektrolyseanlage stoßchloren!
 Aber ...  UV-Licht und warmes Wasser verbraucht ständig das produzierte Chlor - damit ist keine aureichende Depotproduktion als Stosschlung gegeben. Erst durch eine entsprechend hohe Konzentration können Chloramine durch Verschmutzungen im Wasser und Filtermedium oxidiert werden - mindestens ab 4 ppm. Bis dahin steigt das Redoxpotential nicht an obwohl der DPD1 Wert hoch ist.  Erst wenn die Chloramine wegoxidiert sind (zu Stickstoff) ist ausreichend freies Chlor hier umd das Redoxpotential zu heben!

Es wird daher empfohlen ausreichend zu chloren um die Chloramine erst gar nicht entstehen zu lassen. Sonst benötigt man wieder die Stosschlorung! Wie "lange genug ist" kann man nur für sein Badewasser herausfinden. Es hängt von der Wassertemperatur, der Badefrequenz (Anzahl der Badegäste/Badegänge) ab. Achten sie auf das gebundene Chlor und lasse es nicht über 0,1 ppm kommen. Dann wird die Elektrolyseanlage ohne Schockchlorung seine Funktion sicher erfüllen!
 
Tipp: Eine lichtundurchlässige Abdeckplane z.B. Thermofolie GeoBubble oder Rollabdeckplane oder PE-Abdeckplane auf das Wasser und durchgehend 12 Stunden filtern mit maximaler Leistung der Salzanlage! Anschließend pH-Wert einstellen - nach einigen Stunden soll der Redoxwert wieder "jungfräulich" sein.

Verkeimung im Sandfilter? Wichtig ...
Bei zu geringen Redoxwerten (hohen gebunden Chloranteilen) führt das zu Keimen im Filter! Eine Stoßchlorung desinfisziert!


Kalibrierflüssigkeit - Eichlösung?
Auf der Dose ist ein Ablaufdatum - bitte prüfen!

Filterzeiten: Ab 25°C Wassertemperaturen sind mindesten 8 Stunden Filterzeit durchgehend zu programmieren.


Fazit: 

2 Gründe sind meist ausschlaggebend damit das Redoxpotential nicht erreicht wird!

- Zuviele Desinfektionsnebenprodukte (Chloramine) einhergehend mit starker Chlorzehrung (Badebetrieb und Schmutzeintrag, warmes Wasser)
- die Beigabe von Cyanursäure (Stabilisator). Beispiel: Wasser mit 20ppm Cyanursäure und 1,5ppm "freien" chlor (DPD1) ergibt nur das Redoxpotential, welches ein Wasser ohne Cyanursäure bei 0,3ppm freiem Chlor aufweist.

 

Redox-Sondentest:

Löse in einen 5-10 Liter Kübel Leitungswasser mit nur 1 Löffel Chlorgranulat (anorganisch oder organisch) auf. Wenn man jetzt die Redox-Sonde des SOLEOX in dieses Gefäss hält sollte auf Stufe 4 das maximale Redoxpotential innerhalb 1 Minute überschritten werden. Der Pfeil zeigt nach rechts! Sollte das nicht erreicht werden ist vermutlich ein Fehler der Redoxsonde (Neukauf) oder das Gerät direkt das Problem (Service senden) !

Wartung: Sonden sind empfindliche Messgeräte und bedürfen der Pflege. Bei der Einwinterung kommt die Sonde aus der Sondenhalterung und wird mit der gelieferten Schutzkappe ständig feucht gehalten. Die Sonde ist sonst defekt kann die Werte nicht mehr lesen!

  Hinweise zu Elektroden (Sonden)  - Probleme verstehen


 

 

 


Technik - pH-Steuerungen, Redox - Regelung


 

pooldoktor
PHOENIX - pH-Steuerung

 

ALLGEMEINE FUNKTIONSWEISE

Das Gerät reguliert den pH-Wert Ihres Schwimmbeckenwassers durch elektronisch gesteuerte Zugabe einer sauren (pH- Minus-Präparat) oder einer basischen Lösung (pH- Plus- Präparat). Durch die Steuerung über der vier voreingestellten Sollwerte (ph-Werte 7, 7.2, 7.4 und 7.6) ist PHOENIX besonders einfach zu benutzen.

Die Messsonde muss vor dem ersten Einsatz des pH- Steuergeräts vom Benutzer justiert werden. Zu diesem Zweck reicht es aus, die unter dem Abschnitt JUSTIERUNG beschriebenen Schritte zu beachten.

INBETRIEBNAHME

Die Inbetriebnahme des PHOENIX erfolgt durch Betätigen des Ein- und Aus-Schalters. Auf der Frontseite des PHOENIX sind ein 4-stufiger Stellungsregler und drei Kontrollleuten angebracht. Das Gerät muss mit dem Anschluss der Filtervorrichtung verschaltet werden. Bei abgestellter Filterung leuchtet keines der drei Lämpchen auf. Der Benutzer braucht lediglich den von ihm gewünschten pH-Wert einzustellen, damit PHOENIX das Beckenwasser entsprechend aufbereitet.

LINKE KONTROLLEUCHTE:

Die linke Kontrollleuchte blinkt auf, sobald der im Beckenwasser gemessene pH-Wert unterhalb des voreingestellten Sollwerts liegt. In diesem Falle bleibt die Pumpe in Ruhestellung. Dieses Kontrolllämpchen sollte nur äuβerst selten aufleuchten, so z. B. ganz kurz am Anfang der Inbetriebnahme des Geräts oder – für die Dauer von ein paar Sekunden – beim Start der Filtrierpumpe, d.h. wenn PHOENIX erneut in Gang gesetzt wird. Sollte das Lämpchen dagegen im regulären Normalbetrieb häufiger aufblinken, raten wir Ihnen dazu, den pH-Wert Ihres Beckenwassers neu zu bestimmen und sich ggf. mit Ihrem Händler in Verbindung zu setzen.

MITTLERE KONTROLLLEUCHTE :

Leuchtet das mittlere Lämpchen auf, entspricht der gemessene pH-wert im Beckenwasser genau dem voreingestellten Sollwert. Folglich befindet sich auch hier die Pumpe in Ruhestellung.

RECHTE KONTROLLLEUCHTE:

Liegt der im Beckenwasser gemessene pH-Wert dagegen über dem vorgegebenen Sollwert, leuchtet das rechte Lämpchen auf, die Pumpe beginnt zu drehen und bleibt solange in Betrieb, bis der pH-wert auf sein
normales Ausgangsniveau zurückgefallen ist.


JUSTIERUNG - KALLIBRIERUNG


Zu beginn des eigentlichen Justiervorgangs ist es notwendig, den pH-Sollwert auf 7.0 festzulegen, die Filtrierung auszustellen, die Sonde aus der Verrohrung des Beckens herauszumontieren, mit sauberem Wasser zu spülen und sorgfältig abzutrocknen. Danach wird die Sonde in die pH-7-Referenzlösung eingetaucht und die an der Seite des Gehäuses befindliche Justierschraube mit Hilfe eines Schraubenzieher so lange gedreht, bis das mittlere Lämpchen aufleuchtet.

Ansonsten gilt:
- Leuchtet das linke Lämpchen rot auf, in Richtung Minuszeichen drehen;
- Leuchtet das rechte Lämpchen rot auf, in Richtung Pluszeichen drehen.

Mit dem Wiedereinsetzen der Sonde in die Verrohrung des Beckens ist der Justiervorgang endgültig abgeschlossen.

Um Messfehlern vorzubeugen, die durch Alterungsprozesse an der Sonde bedingt sind, sollte die Justierung in regelmäβigen Zeitabständen, d.h. etwa einmal im Monat- nach dem ersten Einsatz des Geräts überprüft werden!
 

 

Fragen und Antworten:


Der PHILEO fördert keine Flüssigkeit nicht aus dem Behälter?

Durch Verstopfung der Leitung/Schmutz (schlechte Qualität der Säure oder Lauge) vom Behälter oder in Richtung Einspritzung kann es zu diesen Problem kommen. Das Zahnrad der Quetschpumpe dreht nicht durch den Widerstand. Eine Reinigung /durchblasen der Schläuche bringt Abhilfe.
 


  pHoenix- Handbuch


 Hinweise zu Elektroden (Sonden)  - Probleme verstehen



SEKO
Pool Basic pH   - verkauft bis 2012

 

  Herstelleranleitung

    pooldoktor
  PH- Regelung - Einfache Hinweise zur Inbetriebnahme


SEKO
Pool Basic EVO  - pH/Redox

- verkauft bis 2012


  Herstelleranleitung

    pooldoktor
  PH- Regelung - Einfache Hinweise zur Inbetriebnahme

 

 



Artikel Nr.


Ersatzteile zu Pool Basic und Phileo



Bild


21401998


Schlauch zu Pool Basic Quetschpumpe (Santorprene), 1,5 l/h




 

21401992


Pool Basic PP Injektionsventil (Rückschlagventil)



21401981


Pool Basic Sondenhalter 12 mm, 1/2" AG




21401980



Pool Basic - PVC - Ansaugventil 
(Behälter)




21401982


Pool Basic PVC -Schlauch 4 / 6 mm


 


REDOX

   

 

21401991

Redox - Sonde +- 2000 mV

(mit gelber Anschlusskappe)






21402021


Pufferlösung RX 475mV - 25 ml Fläschchen



21401984


Pufferlösung 650 mV - 25 ml Fläschchen


 

21401999


Pufferlösungen Pool Basic KIT ST

4,00 und 7,00 pH-Wert + 465 mV Redox, je 50 ml


 


21402022


Reinigungslösung f. Elektrode


 


pH-Wert

   



21401989
 

pH - Sonde von 0-14 pH





21402018


Pufferlösungen pH 4,00 - 25 ml Fläschchen



21402019


Pufferlösungen pH 7,00 - 25 ml Fläschchen


 

21401997

 

Pufferlösungen KIT ST 4,00 und 7,00 pH-Wert





51005495


Puffertabletten, pH 7,00 - 10 Stk. Blisterpackung

 

 



 

51005498


Puffertabletten, pH 4,00 - 10 Stk. Blisterpackung



 
 


Die Puffertabletten können zum Ansetzen einer Kalibrierlösung oder zur Herstellung von 20 ml Pufferlösung pro Tablette verwendet werden.Vorteile: Ideal für alle Anwender von pH-Messgeräten, da Pufferlösungen nur begrenzt haltbar sind und mit Tabletten stets sehr schnell frische Lösungen angesetzt werden können. Von Vorteil ist hierbei die einfache Handhabung und Dosierung, die hohe Genauigkeit, die einfache und sichere Lagerung und letztendlich die Mindesthaltbarkeit der Tabletten von 5 Jahren.