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Schwimmbadplanung, Schwimmbecken planen

Wenn Sie ein Schwimmbecken planen sollten Sie nachfolgende Faktoren bei der Schwimmbadplanung berücksichtigen - denn Fehler bei der Schwimmbad Planung werden oft viel zu spät bemerkt und verteuern ihr Vorhaben wesentlich!

Tipps zu Schwimmbadplanung

Natürlich ist es wichtig, dass das Freibad gut zu ihrer Gartenanlage passt. Aber es gibt auch noch einige andere Gesichtspunkte, die bei der Wahl des richtigen Standortes berücksichtigt werden sollten.
Diese Faktoren sollten sie in der Planung berücksichtigen.

 


Je sorgfältiger Sie alle diese Punkte planen, desto mehr Spaß auf Dauer werden Sie an Ihrem Schwimmbad haben. Denn spätere Änderungen sind meist teuer, manchmal gar nicht möglich.

 
1. Pflege Die Pflege Ihres Schwimmbeckens können Sie sich sehr erleichtern, wenn in der Nähe keine Büsche oder Bäume stehen. Damit wird die Verschmutzung des Badewassers oder der Beckenabdeckung durch Laub deutlich verringert. Der Pflegeaufwand ebenfalls!
2. Heizung Gratis-Wärme von der Sonne können Sie ausnutzen, wenn Sie Ihr Schwimmbecken so platzieren, dass es möglichst von morgens bis abends in der Sonne liegt. Wärmeverluste vermeiden Sie, wenn Sie dem Schwimmbad eine möglichst windgeschützte Lage geben. Ist das nicht möglich, können Erdwälle oder Sichtblenden aus Holz für Schutz zur Hauptwindrichtung sorgen - und außerdem den nötigen Sichtschutz gegen neugierige Nachbarn bieten.
3. Überdachung Auch wenn Sie jetzt ein offenes Schwimmbecken planen, sollten Sie an später denken! Viele Becken werden nachträglich überdacht, um sie das ganze Jahr über nutzen zu können. Wer sein Schwimmbecken so aufbaut, dass es in der Nähe des Hauses steht, hat es später einfacher, die Überdachung ans Haus anzubinden und einen geschützten Durchgang vom Haus zum Schwimmbad herzustellen. Ein weiterer Grund: Wasserrohre, Abflussleitungen und Elektroanschlüsse können so auf dem kürzesten Weg verlegt werden.
4. Technikraum Günstig ist es auch, die Filtertechnik Ihres Schwimmbeckens zum Beispiel in einem Kellerraum zu installieren, wo sie frostgeschützt ist. Auch wer später eine Solar-Heizung für das Schwimmbad installieren will, profitiert von der Nähe des Hauses, der Nähe einer Süd-Dachfläche!
5. Boden-Beschaffenheit Wenn Sie noch aus der Bauzeit Ihres Hauses wissen, dass es mit dem Baugrund Probleme geben kann (felsiger Untergrund oder hoher Grundwasserspiegel zum Beispiel), achten Sie auf Folgendes:

Lassen Sie vor Baubeginn eine Bodenuntersuchung machen, um sicherzustellen, dass Sie am gewählten Platz Ihr Schwimmbad problemlos einbauen können. Das wird preiswerter, als später während der Bauphase teure Extra-Arbeiten bezahlen zu müssen.
6. Beckengröße

Die Größe des Schwimmbeckens wird durch die Anzahl der Personen bestimmt, die zur gleichen Zeit baden wollen. Normalerweise soll die Breite des Beckens um 4 m betragen, damit zwei Personen bequem in der Längsrichtung schwimmen können, die Länge sollte mindestens 6 m betragen.

Die am häufigsten verwendeten Maße sind beim Privatbad 8 x 4 m, beim Hotelbad 10 x 4 m oder 12 x 5 m. Bei Beckenlängen unter 8 m empfiehlt sich der Einbau einer Gegenstromschwimmanlage, eventuell kombiniert mit einer Unterwassermassageeinrichtung.

Eine Wassertiefe von 1,35 bis 1,40 m bei einer Beckentiefe von 1,50 bis 1,60 m kann als optimal empfohlen werden. Ein Flachteil für Kinder ist selbst bei einer Länge von 8 bis 10 m nicht günstig, weil Kinder sehr schnell schwimmen lernen und dann ein Flachteil nachteilig ist.
Wird ein Sprungbrett gewünscht, sind Wassertiefen von mindestens 2,80 bis 3 m erforderlich, eine Tiefe, die nur bei recht großen Becken praktikabel ist. Klassische Maße sind 4x8 und Wassertiefe 1,50 m. Diese Größe hat sich dadurch ergeben, dass so zwei Erwachsene ein paar Schwimmzüge machen können. Eine Gegenstrom-Schwimmanlage ermöglicht aber auch kraftvolles sportliches Schwimmen auch in kleineren Pools.

 
7. Durchführung



Generell sprechen folgende Argumente für den Einbau eines Pools im Herbst:

1. Die Gartensaison ist beendet und der Garten wird nicht mehr als Lebensraum genützt.

2. Der Bau eines Einbaubeckens ist mit baulichen Maßnahmen verbunden. Die Erdbewegungsarbeiten und eine Baustelle sind daher unumgänglich.

3. Für den Einbau eines Schwimmbeckens, unter Berücksichtigung der Gartengestaltung, ist ein Zeitraum von 4-6 Wochen anzusetzen. Baut der Kunde seinen Pool im Frühjahr, bedeutet dies unweigerlich, dass ein guter Teil der Badesaison verloren geht.

4. Die Kinder drängen im Herbst nicht auf die Fertigstellung.

5. Das Hinterfüllungsmaterial kann über die Wintermonate ausfrieren und zusammensitzen.

6. Die Gartenanlage kann gestaltet und der Rasen gesät werden und eine Nutzung sowohl des Swimmingpools als auch der Gartenanlage ist von Anbeginn der nächsten Saison sichergestellt.

Wer clever ist, baut seinen Pool im Herbst!