Styropor Pool Erfahrungsbericht - 600 x 300 - HELLGRAU - Martin K. aus Naarn im Machlande, Österreich

Erfahrungsbericht beim Poolbau
Unser Poolbau – 6 × 3 m Erfahrungsbericht
Warum wir uns für Pooldoktor entschieden haben
Im September 2025 haben wir mit unserem 6 × 3 m Poolbau begonnen. Für uns war Pooldoktor die beste Lösung, weil wir Komponenten selbst auswählen, Eigenleistung einbringen und bei den Entscheidungen freie Hand haben konnten. So konnten wir die Kosten gegenüber einem kompletten Poolbau durch einen Poolbauer locker halbieren. Da es sich ohnehin um ein Luxusobjekt handelt, war das für uns ausschlaggebend. Durch meine Erfahrung beim Hausbau, die vorhandene Werkzeugausstattung und einige Handwerkerfreunde konnten wir vieles selbst umsetzen. Bis auf das Folienschweißen durch eine Subfirma von Pooldoktor haben wir deshalb alles selbst gemacht – hauptsächlich abends und am Wochenende, lediglich zum Betonieren haben wir dreimal auch vormittags rund zwei Stunden gebraucht.
Aushub und Bodenplatte
Den Aushub haben wir mit einem geliehenen 7,5-t-Bagger gemacht. Danach haben wir die Bodenplatte selbst geschalt und betoniert. Aufgrund unseres gewachsenen Schotterbodens haben wir nach Rücksprache mit einem befreundeten Polier auf die zusätzliche Randbewehrung laut Pooldoktor-Bewehrungsplan verzichtet. Die obere und untere Bewehrung mit AQ60-Matten und Distanzstreifen blieb natürlich bestehen.
Poolaufbau und Wasserhydraulik
Beim Pool haben wir uns für zwei Skimmer und vier Einströmdüsen entschieden. Gerade bei der Wasserhydraulik war uns wichtig, möglichst viel Wasser umzuwälzen und zu filtern. Schließlich heißt es bei Poolbauern immer wieder: Je mehr das Wasser bewegt und gefiltert wird, desto besser.
Die Sitzbank wurde vorne betoniert und hinten mit 8/16er Rollschotter aufgefüllt. Die harte Kante haben wir hergestellt, indem die inneren Wunderstone-Elemente mit der Tauchsäge um 5 cm gekürzt und anschließend mit Holzlatten und 300-mm-Holzbauschrauben abgeschalt wurden. Solange der Beton noch nicht komplett hart ist, lassen sich die Schrauben problemlos wieder herausdrehen.
Stiege, Sitzbank und Gurtung
Stiege und Sitzbank wurden jeweils zweimal betoniert. Die 5-cm-Kante wurde erst gemeinsam mit der Gurtung rund um den Pool mitbetoniert. Bei der Stiege hat mein Schwager, gelernter Maurer und Schalungsbauer, einen wichtigen Tipp eingebracht: Den 35-cm-Auftritt haben wir mit 10 cm Perimeterdämmplatten aufgefüllt. Dadurch wurde die Stiege länger und deutlich angenehmer, statt kurz und steil zu werden.
Verrohrung und Hinterfüllung
Anfang November kam dann die nächste Herausforderung: Die PVC-Rohre und Schläuche an der Pool-Außenwand mussten beim Verkleben über 10 °C haben. Deshalb wurde die Baugrube nachts mit Planen abgedeckt und mit Heizstrahlern warm gehalten. Anschließend wurde die Baugrube mit rund 60 Tonnen 8/16er Rollschotter wieder hinterfüllt. Da das Wetter noch mitspielte, konnten wir kurz vor Weihnachten auch noch die Gurtung rund um den Pool betonieren.
Nach der Winterpause ging es Ende März weiter. Jetzt standen das Netzen und Spachteln der Poolwände und der Treppe auf dem Programm – wieder komplett in Eigenleistung.
Pooltechnik
Bei der Technik haben wir uns bewusst für eine oberirdische Technikkiste entschieden. Auf den von Pooldoktor empfohlenen Revisionsschacht und die Rückschlagventile haben wir verzichtet. Für uns wäre es ein Schildbürgerstreich gewesen, später wieder in einen Schacht steigen zu müssen, um Ventile zu reinigen oder beim Einwintern das Wasser abzulassen.
Die komplette Technikverrohrung habe ich mir bei Freunden und Nachbarn angesehen und mich dabei an der Ausführung eines erfahrenen Poolbauers aus unserer Region orientiert. Den Aufbau habe ich anschließend selbst gemacht. Die rund 50 cm Höhenunterschied zwischen Skimmer und Pumpeneingang sind dabei überhaupt kein Problem. Wenn alles sauber geklebt, verschraubt und dicht ist, bleibt die Wassersäule auch bei stehender Pumpe erhalten. Ganz einfach wie beim Strohhalm: Wasser hochsaugen, Ende zuhalten – und es bleibt drin.
Fertigstellung und Kosten
Das Folienschweißen übernahm schließlich die Subfirma von Pooldoktor. Heute funktionieren automatische Dosierung, LED-Unterwasserscheinwerfer und die gesamte Technik pipfein. Gesteuert wird alles über die Vigipool-App. Auch die Anbindung an Home Assistant funktioniert inzwischen, ist dort aber noch etwas ausbaufähig.
Und weil wir immer wieder gefragt werden, was so ein Pool kostet: Aktuell liegen wir bei rund 32.500 €, wobei die erst für 2027 geplante einschienige Poolabdeckung noch nicht dabei ist. Etwa ein Drittel entfällt auf Pooldoktor, ein weiteres Drittel auf rund 80 m² Travertin-Pflaster und das letzte Drittel auf Beton und Bewehrung, Biohort-Technikkiste, Rollschotter, Schalsteine für die Gurtung, Kleinmaterial, Bagger- und Leihgebühren und vieles mehr. Solarfolie und Winterabdeckung haben wir gebraucht gekauft – jeweils für 50 €.
Unser Fazit
Unterm Strich war es verdammt viel Arbeit, aber wir würden es wieder so machen. Die Anleitung von Pooldoktor war dabei eine große Hilfe. Auch Herr Simon Taferner hatte bei unseren Fragen immer ein offenes Ohr und konnte uns mit hervorragender Hilfe weiterhelfen, wenn beim Bau einmal etwas unklar war. Für uns war die Kombination aus Anleitung, freier Entscheidung bei den Komponenten, enorm viel Eigenleistung und den dadurch deutlich niedrigeren Kosten genau die richtige Lösung.






Feedback von Pooldoktor

Lieber Martin, vielen Dank für diesen außergewöhnlich ausführlichen und ehrlichen Erfahrungsbericht! Gerade die vielen Details zu den einzelnen Bauabschnitten, zur Technik und auch zu den tatsächlichen Kosten machen deinen Bericht für zukünftige Pool-Selbstbauer besonders wertvoll.
Ein 6 × 3 m Poolprojekt nahezu komplett in Eigenleistung umzusetzen und dabei hauptsächlich abends und an den Wochenenden zu arbeiten, ist eine beachtliche Leistung. Besonders schön zeigt dein Projekt, welches Einsparungspotenzial möglich ist, wenn man handwerkliches Geschick, gute Helfer und die Bereitschaft mitbringt, selbst anzupacken.
Natürlich freut uns besonders dein Lob für unsere Anleitung und die persönliche Unterstützung durch Simon Taferner. Genau diese Kombination ist uns wichtig: unseren Kunden möglichst viel Freiheit beim Selbstbau zu geben und gleichzeitig da zu sein, wenn während der Umsetzung Fragen auftauchen.
Auch wenn ihr bei einigen Details bewusst eigene Lösungen gewählt habt, ist am Ende genau das entstanden, was ein Selbstbauprojekt ausmacht: ein individuell geplanter Pool, bei dem man viele Entscheidungen selbst treffen und eigene Erfahrungen und Ideen einbringen kann.
Lieber Martin, großes Kompliment für die geleistete Arbeit und vielen Dank für dein Vertrauen in Pooldoktor. Wir wünschen euch viele Jahre Freude mit eurem selbst gebauten Pool – und sind natürlich gespannt, wenn 2027 mit der Poolabdeckung der nächste Schritt folgt!
Viele Grüße vom gesamten Pooldoktor Team!
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