Styropor Pool 600 x 350 - Folie HELLGRAU - Andrea W. aus Wilhelmsburg, Niederösterreich

Erfahrungsbericht
Unser Poolprojekt mit Pooldoktor – viel Eigenleistung, viele Entscheidungen und am Ende ein richtig tolles Ergebnis
Nach langer Planung haben wir uns dieses Jahr den Traum vom eigenen Pool erfüllt. Entstanden ist ein 6 x 3,5 Meter großer Pool, bei dem wir bewusst möglichst viel selbst machen wollten. Rückblickend war das Projekt definitiv anspruchsvoller, als einfach einen fertigen Pool bauen zu lassen – gleichzeitig hat es aber auch unglaublich viel Spaß gemacht und wir würden uns wieder für diesen Weg entscheiden.
Bei der Planung und Ausstattung haben wir uns für Pooldoktor entschieden. Ein wesentlicher Grund dafür war, dass wir nicht nur einzelne Komponenten kaufen wollten, sondern ein aufeinander abgestimmtes Gesamtsystem. Gerade wenn man viel in Eigenleistung macht, merkt man schnell, wie viele Detailfragen bei einem Pool auftauchen.
Von der Baugrube bis zur fertigen Pooltechnik
Wir haben bei unserem Projekt wirklich sehr viel selbst gemacht. Bei den Betonarbeiten haben wir mitgeholfen und die komplette Pooltechnik haben wir größtenteils selbst aufgebaut und verrohrt. Dadurch haben wir uns zwangsläufig intensiv mit jedem einzelnen Bauteil beschäftigt.
Und genau hier liegt wahrscheinlich unser wichtigster Tipp für andere Selbstbauer: Beschäftigt euch frühzeitig mit der Pooltechnik und plant nicht nur das Becken.
Wo sitzen Skimmer und Einlaufdüsen? Auf welcher Höhe müssen sie eingebaut werden? Wie verlaufen die Leitungen zum Technikraum? Wo sitzt die Wärmepumpe? Wie werden pH-Sonde, Temperaturfühler und Salzelektrolyse angeordnet? Wie kann man die Leitungen später für den Winter entleeren?
Das sind alles Fragen, die während des Baus plötzlich sehr konkret werden.
Bei uns war beispielsweise die Höhe des Skimmers ein großes Thema. Schließlich bestimmt diese wesentlich mit, wie weit die spätere Wasserlinie unter dem fertigen Terrassenbelag liegt. Dabei muss man nicht nur die Höhe der Styroporsteine berücksichtigen, sondern auch Betonkranz, Kleber und Feinsteinzeug. Solche Details sollte man unbedingt vor dem Betonieren durchdenken.
Auch die vier Einlaufdüsen haben wir bewusst auf zwei Ebenen verteilt. Bei den Leitungen haben wir mit DN50 gearbeitet und die PVC-Flexschläuche selbst mit Griffon WDF-05 verklebt. Vor dem endgültigen Verfüllen war für uns eine Druckprobe selbstverständlich – denn später möchte man definitiv nicht mehr nach einer undichten Klebestelle suchen müssen.
Treppe und Sitzbank waren eine eigene kleine Baustelle
Ein weiterer Punkt, über den wir uns viele Gedanken gemacht haben, war die Gestaltung der Treppe. Wir wollten keine Standardlösung, sondern breite Stufen und zusätzlich eine Sitz- bzw. Liegefläche im Pool.
Dabei mussten wir Höhen, Aufbauten und die späteren Oberflächen genau berücksichtigen. Gerade wenn am Boden noch XPS, Spachtelung, Vlies und Folie dazukommen, können ein paar Zentimeter plötzlich einen großen Unterschied bei der ersten oder letzten Stufe ausmachen.
Unser Tipp: Die komplette Treppe vorher wirklich in Zentimetern durchrechnen und nicht nur nach Gefühl bauen.
Die Technik selbst aufzubauen war einfacher als gedacht – wenn man sauber plant
Unser Technikbereich besteht unter anderem aus Sandfilteranlage, drehzahlgeregelter Pumpe, Wärmepumpe, Salzelektrolyse und automatischer pH-Regelung.
Anfangs wirkt das Ganze mit den vielen Rohren, Kugelhähnen, Verschraubungen, Sonden und Kabeln durchaus einschüchternd. Wenn man sich aber Zeit nimmt und den Wasserweg Schritt für Schritt durchgeht, wird es schnell logisch.
Wir haben uns vor der Montage genau überlegt, wo welches Gerät sitzt und wie man später noch an Verschraubungen, Filter und Pumpenvorfilter herankommt. Diesen Punkt würden wir jedem empfehlen: Technik nicht maximal kompakt bauen, sondern wartungsfreundlich.
Auch bei der Elektrik sollte man von Anfang an bedenken, dass beispielsweise Salzelektrolyse und pH-Dosierung nicht unabhängig von der Wasserzirkulation betrieben werden dürfen.
Die Inbetriebnahme war dann noch einmal spannend. pH-Wert, Salzgehalt, Pumpendrehzahl, Filterlaufzeit und Chlorproduktion müssen sich erst einspielen. Gerade bei einem neuen Pool sollte man nicht erwarten, dass am ersten Tag alles perfekt eingestellt ist.
Warum wir mit Pooldoktor zufrieden sind
Was wir an Pooldoktor besonders positiv fanden, ist das schlüssige Gesamtkonzept. Die Komponenten sind aufeinander abgestimmt und man bekommt nicht das Gefühl, sich aus unterschiedlichsten Quellen selbst irgendeine Anlage zusammenstellen zu müssen.
Gerade für Selbstbauer ist außerdem eine nachvollziehbare Aufbauanleitung enorm wichtig. Natürlich ersetzt auch die beste Anleitung nicht das eigene Mitdenken – bei unserem Projekt gab es gefühlt jeden zweiten Tag irgendeine neue Detailfrage –, aber man hat eine gute Basis, an der man sich orientieren kann.
Wir haben während des Projekts unglaublich viel über Poolbau gelernt und kennen unsere Anlage jetzt vermutlich besser, als wenn wir sie komplett fertig installieren hätten lassen. Das ist für uns ein großer Vorteil: Wenn später einmal etwas gewartet, getauscht oder eingestellt werden muss, wissen wir, wo welche Leitung verläuft und warum etwas so gebaut wurde.
Unsere wichtigsten Tipps für andere Pool-Selbstbauer
1. Vor dem Betonieren wirklich jedes Einbauteil kontrollieren.
Höhe und Position von Skimmer, Einlaufdüsen und Scheinwerfer später zu ändern, ist unnötig schwierig.
2. Den fertigen Bodenaufbau von Anfang an berücksichtigen.
Beton, XPS, Spachtelung, Kleber, Randsteine und Terrassenplatten summieren sich schnell zu mehreren Zentimetern.
3. Leitungswege großzügig planen.
Lieber einen Bogen weniger und ausreichend Platz im Technikbereich vorsehen.
4. Jede PVC-Verklebung sorgfältig ausführen und anschließend eine Druckprobe machen.
Das gibt vor dem Hinterfüllen enorm viel Sicherheit.
5. Beim Technikraum an die Wartung denken.
Man muss später an Pumpe, Filter, Kugelhähne, Sonden und Verschraubungen herankommen.
6. Bei der Inbetriebnahme Geduld haben.
pH-Wert, Salz, Chlorproduktion und Pumpenlaufzeiten brauchen etwas Zeit, bis alles optimal zusammenspielt.
7. Nicht vor Eigenleistung zurückschrecken.
Wer handwerklich etwas geschickt ist, sauber arbeitet und bereit ist, sich einzulesen, kann überraschend viel selbst erledigen.
Unser Fazit
Der Poolbau war eines unserer größten privaten Bauprojekte und zwischendurch gab es definitiv Momente, in denen wir uns gefragt haben, warum wir so viel selbst machen wollten. Heute sind wir aber froh darüber.
Wir haben nicht nur einen Pool bekommen, der genau unseren Vorstellungen entspricht, sondern verstehen auch die Technik dahinter. Besonders stolz sind wir darauf, dass wir von den Betonarbeiten bis zur Verrohrung und Installation der Pooltechnik bei fast allen wesentlichen Arbeitsschritten selbst beteiligt waren.
Pooldoktor war für uns dafür der richtige Partner, weil wir ein gut abgestimmtes System bekommen haben, mit dem auch eine Umsetzung mit sehr viel Eigenleistung möglich ist.
Unser wichtigster Rat an zukünftige Poolbauer lautet deshalb: Gut planen, lieber einmal mehr nachmessen, bei den später nicht mehr zugänglichen Arbeiten besonders sorgfältig sein – und sich nicht von der Technik abschrecken lassen.
Wenn dann zum ersten Mal alles läuft, das Wasser klar ist und man mit der Familie im selbst gebauten Pool sitzt, weiß man, wofür sich die ganze Arbeit gelohnt hat.
Feedback von Pooldoktor

Vielen Dank für diesen ausführlichen und wirklich hilfreichen Erfahrungsbericht! Dieses Projekt zeigt sehr schön, was beim Poolbau mit guter Planung und viel Eigenleistung alles möglich ist.
Besonders beeindruckt uns, wie intensiv sich die Familie mit jedem Detail beschäftigt hat – von der individuellen Treppe mit Sitz- und Liegefläche über die Verrohrung bis hin zum kompletten Aufbau der Pooltechnik. Genau das ist auch die Idee hinter unseren Styroporpool-Sets: Die Komponenten sollen aufeinander abgestimmt sein und gleichzeitig genügend Möglichkeiten bieten, den Pool nach den eigenen Vorstellungen zu gestalten.
Auch die vielen praktischen Tipps im Bericht sind für zukünftige Pool-Selbstbauer besonders wertvoll. Denn gerade bei Einbauteilen, Leitungsführung, Bodenaufbau und Technikraum zahlt sich eine gute Planung später aus.
Wir freuen uns sehr, dass wir dieses tolle Projekt begleiten durften und wünschen der ganzen Familie viele schöne Stunden im selbst gebauten Pool. Vielen Dank für das Vertrauen in Pooldoktor!
Euer Pooldoktor Team
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