Styropor Pool Erfahrungsbericht - Anne W. aus Hartenholm, Deutschland

500 x 300 mit FOLIE in SAND

Erfahrungsbericht Kunde

Der Traum vom eigenen Pool..nach langem träumen haben wir uns Ende des Jahres 2025 mit der Planung unseres Traumes befasst. Schnell stand fest, er wird eckig, sandfarben und soll mindestens eine Ecktreppe haben. Besonders wichtig war für uns einen Anbieter zu finden der ein faires Angebot für ein Set hat bei dem man selbst noch viel konfigurieren kann.

Nach vielen Preis und Angebotsvergleichen hat immer etwas nicht gepasst. Bis wir auf pooldoktor aufmerksam geworden sind und schnell stand fest, hier werden wir fündig.

Und als auch noch das Set Treppe mit Sitzbank im Frühjahrsangebot nur unerheblich mehr kosten sollte wie die Ecktreppe haben wir ein Angebot angefragt. Wirklich super schnell haben wir von Herrn Strauß ein erstes Angebot erhalten. Nach ein paar Änderungen und tollen Hinweisen war es final.

Besonders überzeugt haben uns Preis Leistung,sowie das man sein Set ganz individuell konfigurieren kann. Wir haben bereits vorher einen framePool gehabt und uns viel mit Wasseraufbereitung befasst. Daher war klar, das wir unbedingt eine größere Pumpe mit Sand benötigen und diese dann drosseln, wie bisher auch. Damit haben wir sehr sehr gute Erfahrungen gemacht.

Wir haben daher den 500er Kessel Lisboa mit der pumpe Atlantis 75 ausgewählt.

Unsere größte Herausforderung kurz vor Abgabe des Angebots lag in der genauen Planung wo und wie der Pool aufs Grundstück kommt. Letztlich ist aus dem PoolProjekt ein richtiges riesen Projekt geworden. Wir haben ein abschüssiges Grundstück und mussten viel Material auftragen, da wir bereits ab 1,20m tiefe Grundwasser vorgefunden haben. Also musste der Pool höher als geplant und das gesamte Gelände auf Terrasseniveau angehoben werden.

Von der Planung über den Erdaushub bis zum Aufbau, verputzen und Folie einhängen haben wir alles in Eigenleistung gemacht.

Baustart war Ende März 2026. Die Lieferung von pooldoktor kam schnell und problemlos. Auch ein paar fehlende Mauerdurchführungen, die wir beim Überblicken der Lieferung übersehen hatten wurden später anstandslos nachgeliefert sodass wir keine großen Verzögerungen hatten. Der Pool an sich war dann Ende Juli fertig gestellt. Aktuell arbeiten wir noch an den Außenanlagen und der Umrandung da wir hier leider sehr lange Lieferzeiten hatten.

Mein Mann hat in seiner Ausbildung ein wenig Tiefbau gelernt und hat berufsbedingt einige Erfahrungen mitgebracht. Ich glaube ganz ohne diese wäre es uns sehr schwer gefallen den Anfang gut zu meistern. Die größte Herausforderung war unserer Meinung nach die Bodenplatte und die Herstellung der maßgenauen Wände. Den Erdaushub haben wir mit einem Minibagger erledigt und teilweise per Hand.

Wir haben die Bodenplatte eingeschalt und uns leider nicht genug Zeit genommen bei der Betonlieferung diesen auch perfekt zu verteilen. Somit war sie leider nicht ganz Waage und hatte Gefälle. Dies mussten wir also beim gesamten weiteren Bau berücksichtigen und haben lange überlegt ob wir dies direkt ausgleichen - was aber zeitlich länger gedauert hätte bis es weiter gehen konnte oder eben erst später. Wir haben uns für später entschieden.

Sehr zeitaufwendig war auch das Bauen der Eisenkorbgeflechte für die Bodenplatte. Immer Stück für Stück, und das Maß gut im Auge behalten, denn sonst wird es schwierig beim Wandaufbau. Hier sollte man mit sehr viel Geduld an Werk gehen.

Wir haben uns für den Wunderstone entschieden - zum einen da dieser eine höhere Festigkeit hat und man viel flexibler mit den Armierungseisen um die Plastikstege herum bauen kann. Würden wir jedem empfehlen. Die Kinder konnten auch einfrig beim Zusammenbauen helfen.

Der Aufbau der Wände ging dann schnell und endlich konnte man erahnen was wir da eigentlich machen.

Wir haben selbst per Hand verfüllt. Den Beton haben wir selbst angemischt mit dem Betonmischer.. puhh... Wir haben immer ca 2-3 Reihen betoniert bevor wir weiter gebaut haben. Hat gut funktioniert und wir sind auch sehr gut im Kurs geblieben. Der Ringanker war dann hitzetechnisch der Abschluss. Hier hieß es Nachtarbeit ab 19:00uhr und morgens ging es um 06:00uhr wieder weiter, so haben wir es dann geschafft alles fertigzustellen bevor die 37 Grad da waren. Und dann hieß es immer schön gießen.. auch hier hat alles geklappt. Keine Rissbildung. Drei Kreuze im Kalender. Eine weitere kleine Herausforderung war die Sitzbank mit Treppe. Hier hatten wir uns unzählige Fotos und Berichte angeschaut wie man am besten einschalt und abstützt damit sie sich auch nicht verschiebt. Leider sind wir nicht ganz im kurs geblieben und haben uns die Daumen gedrückt, dass die Folie uns das nicht übel nimmt.

Um die Bodenplatte herum haben wir eine Drainage gelegt und einen Kontrollschacht eingebaut um ggf Wasser mit einer Tauchpumpe absaugen zu können. Bisher aber kein Bedarf gewesen. Aber durch unseren hohen Grundwasserstand sind wir lieber auf Nummer sicher gegangen.

Nächster step war dann die Verrohrung.

Hier war genügend Material dabei um alles herzustellen. Wir haben uns jedoch entschieden für die langen Strecken der Einlaufdüsen statt der festen Rohre einen Flexschlauch (extra gekauft) zu nehmen um weniger Klebestellen zu haben.

Die der Planung und Umsetzung der Technik und wie wir wo welche Kugelhähne setzen müssen war auch wieder eine Herausforderung und wir haben uns gut belesen. Es kam noch direkt ein Bypass für den Anschluss einer Wärmepumpe dazu.

Die Absperrkugelhähne zu den Einlaufdüsen und zum skimmer haben wir unterirdisch in einem Schacht direkt vor dem Gartenhaus Positioniert um von dort aus die Rohre im Winter leeren zu können.

Dann außen noch die Noppenbahn ran.

Endlich konnte hinterfüllt werden. Wir haben unseren Erdaushub verwendet, da wir sehr feinen Füllstand hatten. Hat natürlich nicht gereicht und wir mussten noch ordentlich was holen, da wir ja Recht hoch auffüllen mussten.

Für die weiteren Innenarbeiten haben wir uns ein Dach auch einem Pavilion zusammen gebaut.

Innen haben wir zunächst noch einmal ganz fein übergeschliffen und dann die Wände grundiert für klebe und armierungsspachtel.

Das haben wir uns viel schwieriger vorgestellt, ging aber sehr gut von der Hand. Alle armierungsgewebe haben wir vorher passgenau zurecht geschnitten, die Mauerdurchführungen der Einlaufdüsen abgeklebt und dann ging es auch schon los. Ruck zuck waren die Wände dann fertig verputzt. Die Bodenplatte haben wir etwas ausgleichen müssen da wir ja nicht ganz Waage waren. Hat mit Ausgleichsmasse und den XPS Platten aber gut funktioniert.

Endlich ging es dann an die Folie. Naja fast. Mal eben schnell das Vlies verlegen haben wir gedacht. OK ein Tag weg alleine fürs vorbeihandeln der Wände und trocknen. Also am nächsten Tag dann erst das Vlies. Hier braucht es wieder viel Geduld bis man alles so verlegt hat das es gut passt und keine Lücken an Stoßfugen sind. Dauerte insgesamt länger als erwartet.

Dann konnte das einhangeprofil aufgeschraubt werden.

Im Vorfeld hatten wir überlegt die Gewebefolie einschweißen zu lassen. Aus Budgetgründen ist es dann doch nur der Foliensack geworden. Hierfür haben wir bewusst viel Zeit eingeplant weil wir dachten, dass wird eh nicht reibungslos klappen. Doch nach knapp 3 Stunden hing sie dann schon fix und fertig im Profil. Am kniffligsten waren die Ecken. Unsere Daumen tun heute noch weh beim dran denken😅.

Und dann hieß es endlich Wasser Marsch. Das Ziel, vor dem Geburtstag unseres großen Sohnes zum Greifen nah. Am Boden hatte die Folie auch nach dem ausstreichen noch einige Wellen, wir waren sehr unsicher ob die sich noch rausziehen. Aber ja, haben sie gemacht. Dafür daß wir sowas das erste mal gemacht haben sind wir sehr zufrieden. Lediglich eine Stelle an der Treppe ist nicht 100% perfekt geworden.

Wir haben einen Brunnen auf dem Grundstück und haben entsprechend mit Brunnenwasser befüllt - hatten wir früher auch schon immer so gemacht und Leitungswasser dazu einfach damit es schneller geht.

Schön kalt ging es also immer rein ins Wasser zum Einbau der Einlaufdüsen, dann die LED und zum Schluss die oberen Einlaufdüsen und der skimmer.

Dann konnte die Wasseraufbereitung beginnen und nach zwei drei Tagen war sie da, die türkisblaue Farbe.

Auf den Füllsand haben wir dann Schotter verteilt als Untergrund für unsere Platten. Die Keramikplatten aus Italien werden dann in drainbeton verlegt.

Diese wurden erst am 15.9. zusammen mit unserem nachträglich gekauften Dach (Dallas von albixon) geliefert und müssen noch verlegt werden. Es wird eine Beleuchtung als Ende der Platten geben sowie noch zum Sichtschutz zum Nachbarn Metallelemente und Natursteinstehlen.

Unser Fazit, wir würden jederzeit wieder bei pooldoktor bestellen und empfehlen es auch anderen. Die Anleitung ist sehr gut. Wir mussten nur an wenigen Stellen im Internet recherchieren um Unklarheiten zu beseitigen.

Trotz das man ein Set kauft hat man viele Möglichkeiten es individuell zu konfigurieren.

Würden wir aber nochmal einen Pool bauen?

Vermutlich nicht, aber einer reicht ja auch. Einfach weil es doch viel anstrengender war als gedacht. Und am Ende doch deutlich teurer geworden ist als wir vermutet haben. Mit Dach, Wärmepumpe, Poolroboter und allen Außenanlagen etc werden wir bei ca 35.0000€ liegen.

Das Ergebnis und die nun folgende Zeit entschädigt aber so ziemlich alles.

Die Kinder haben sich sehr gefreut wo der erste Sprung ins eigene kühle Nass gemacht werden konnte und nun das eigene kleine Schwimmbad jederzeit zu Hause genutzt werden kann.

Fotos vom Poolbau

Feedback von Pooldoktor

Vielen herzlichen Dank für diesen unglaublich ausführlichen und vor allem ehrlichen Erfahrungsbericht! Genau solche Berichte sind für zukünftige Pool-Selbstbauer besonders wertvoll, denn hier wird nicht nur das schöne Endergebnis gezeigt, sondern auch ganz offen über die Herausforderungen während des Poolbaus berichtet.

Bei eurem Projekt kam mit dem abschüssigen Grundstück und dem hohen Grundwasser gleich einiges zusammen. Umso beeindruckender ist, wie viel ihr selbst umgesetzt habt – vom Aushub über Bodenplatte, WunderStone-Becken, Betonieren und Verrohrung bis hin zum Verputzen und Einhängen des Foliensacks.

Besonders schön finden wir, dass sogar die Kinder beim Zusammenbauen der Steine mithelfen konnten. Und dass der Foliensack, vor dem ihr zunächst so großen Respekt hattet, nach rund drei Stunden bereits im Einhängeprofil war, dürfte auch anderen Selbstbauern Mut machen.

Danke auch für die offenen Worte zu Arbeitsaufwand und Gesamtkosten. Ein Pool in Eigenleistung ist kein kleines Wochenendprojekt – und Außenanlagen, Überdachung, Wärmepumpe, Poolroboter und viele weitere Details summieren sich am Ende natürlich ebenfalls. Dafür steht nun ein Pool im Garten, bei dem ihr bei fast jedem Arbeitsschritt sagen könnt: Das haben wir selbst gebaut!

Vielen Dank für euer Vertrauen in Pooldoktor und die klare Weiterempfehlung. Wir wünschen euch und besonders den Kindern ganz viele schöne Sommertage im eigenen kleinen Schwimmbad – nach dieser Bauphase habt ihr euch das wirklich verdient!

Viele Grüße vom gesamten Pooldoktor Team!

Weitere Informationen zum Pool Selbstbau mit Styroporsteinen

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Anleitung:   Styropor Pool selber bauen

Komplett-Sets:   Styropor Pool mit Treppe und Sitzbank