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Was kostet ein Pool? Wie kann man beim Poolbau Geld sparen? Bevor wir diese Fragen klären, sollten Sie sich überlegen was Sie wollen und was Sie dafür ausgeben wollen. Wir zeigen Ihnen wo Sie sparen können und wie Sie die Pool-Kosten niedrig halten ohne auf etwas verzichten zu müssen.

Beachten Sie aber auch, dass neben den einmaligen Kosten für das Pool auch laufende Kosten für den Betrieb und die Instandhaltung anfallen.

Poolkosten im Überblick

Pool Kosten
Holzpool 2.500 - 6.000 € (je nach Größe)
Stahlwandpool 2.000 - 7.000 € (je nach Größe)
Styroporpool mit Foliensack und Leiter 5.000 - 9.000 € (je nach Größe)
Styroporpool mit Gewebefolienverlegung 8.000 - 13.000 € (je nach Größe)
High Level Pool 10.000 - 16.000 € (je nach Größe)

 

Was kostet ein Pool?

Die Kosten eines Pools hängen von folgenden Faktoren ab:

  1. Art des Pools
  2. Wahl der Pooltechnik
  3. Ausstattung des Pools
  4. Poolabdeckung / -überdachung

Art des Pools

Die Wahl des Pools entscheidet maßgeblich den Preis. Dabei sind Aufstellpools in der Regel günstiger als Styropor-Pools. Aber auch die Form, das Material und die Größe des Pools beeinflussen den Preis.

1. Aufstellpool, Teileinbaupool oder Einbaupool?

Aufstellpools sind in der Regel günstiger als Teileinbau- oder Einbaupools. Aufstellpools benötigen zudem keinen oder nur wenig Aushub was den Aufwand bei der Installation senkt.

Aufstellpools können bzw. müssen (bei einer gewissen Form) zum Teil in den Boden eingelassen werden um die Stabilität der Außenwände zu gewährleisten. Hierbei spricht man von Teileinbaupools. Der Vorteil besteht darin, dass sich das Teileinbaupool besser in den Garten integriert und ein einfacherer Ein- und Ausstieg ermöglicht werden kann. Außerdem ist das Schwimmbecken so besser vor Umwelteinflüssen geschützt. Es entsteht aber ein Mehraufwand durch den notwendigen Aushub.

Ein Aufstellpool kann aber ebenso ganz in den Boden eingelassen werden, was es zum Einbaupool macht. Dadurch fügt sich das Pool optisch noch besser in seine Umgebung und auch der Schutz vor Wetter und anderen Umwelteinflüssen ist beim Einbaupool am besten. Abhängig von der Platzierung der Technik kann sich der Aufwand beim Aushub aber ziemlich erhöhen.

Styropor-Pools sind teurer als nicht, ganz oder teilweise eingelassene Aufstellbecken, was am Aufbau dieser Pool-Art liegt. Da das Styropor-Pool gemauert bzw. die Wände mit Beton befüllt und eine Bodenplatte betoniert werden muss, ist das auch die aufwändigste Pool-Art. Es ist aber auch die – bei richtigem Umgang – langlebigste und individuell am meisten anpassbare Variante des Pools. Aufgrund des Aufbaus haben Sie bei den einzelnen Komponenten eine sehr große Auswahl.

2. Form des Pools

Für die Kosten des Pools ist auch die Poolform entscheidend. Bei der Form gilt: gängige Formen sind meist günstiger als Schwimmbecken mit nicht so gängigen oder ausgefalleneren Formen.

Bei Aufstellbecken sind runde oder ovale Schwimmbecken meist am preiswertesten. Bei Styropor-Pools sind rechteckige Modelle preislich sehr attraktiv.

3. Material des Pools

Während das Styropor-Pool aus Styroporsteinen besteht, sind Aufstellpools aus Holz oder Stahl erhältlich. Dabei sind Stahlwandpools – abhängig von Form und Größe – am günstigsten. Die Holzpools sind ein bisschen teurer als die Stahlwandpools. Styropor-Pools sind teurer als Aufstellpools, dafür aber eben auch langlebiger.

4. Einstieg: Leiter oder Treppe

Die Wahl des Einstiegs beeinflusst ebenfalls die Kosten des Pools. Während eine Leiter günstig und einfach zu installieren ist, sind Pools mit fest verbauten Treppen im Normalfall teurer. Dafür bieten sie den Komfort eines leichten Einstiegs für Jung bis Alt.

5. Größe des Pools

Zu guter Letzt spielt natürlich auch die Größe eine entscheidende Rolle bei den Kosten. Je größer das Schwimmbecken, desto höher der Preis. Das gilt für Aufstellpools und Styropor-Pools gleichermaßen.

6. Platzierung der Pooltechnik

Die Platzierung der Pooltechnik kann den Preis bzw. den zeitlichen Aufwand bei der Installation ebenfalls erhöhen. Wird die Pooltechnik beispielsweise direkt neben dem Pool platziert, ist weniger Aushub und auch weniger Verrohrung notwendig. Soll die Pooltechnik aber weiter weg wie z.B. im Keller installiert werden, ist meist mit höheren Kosten und mehr Arbeitsstunden zu rechnen.

Wahl der Pooltechnik

Bevor es zur Wahl der Pooltechnik kommt, ist es notwendig sich Gedanken über die Poolart, die Größe und die Platzierung der Technik zu machen. Erst danach kann man gezielt auf die Suche der passenden Pooltechnik gehen. In vielen Fällen ist das aber gar nicht notwendig, da die meisten Pool-Sets und -Bausätze bereits die passende Pooltechnik enthalten. Auf Wunsch können aber gewissen Komponenten durch andere ausgetauscht werden.

Bei Sonderwünschen kann zu der bereits enthaltenen Pooltechnik noch weitere Zusatzausstattung wie z.B. eine Gegenstromanlage ergänzt werden.

In den Pool-Bausätzen zum Selber bauen ist Installationsmaterial für einen Technikschacht neben dem Pool enthalten. Befindet sich dieser nicht neben dem Pool sondern ist weiter entfernt, ist es notwendig Installationsmaterial wie Rohre, Schläuche und Fittings für die zusätzliche Distanz zu bestellen.

Ausstattung des Pools

Abgesehen von der notwendigen Pooltechnik um das Schwimmbad betriebsbereit zu machen, gibt es eine Vielzahl an Extras und Zusatzausstattungen für das Pool und die Umgebung. Machen Sie sich im Vorfeld Gedanken darüber, was Sie unbedingt wollen und was Sie nicht benötigen.

1. Gegenstromanlage

Die Gegenstromanlage gehört zu den Klassikern unter den Pool-Ausstattungen. Sie wird meist von regelmäßigen Schwimmern sowie bei kleinen Poolgrößen gewählt.

Gegenstromanlagen sind sowohl fest installierbar als auch für Aufstellpools als Einhänge-Gegenstromanlage erhältlich. Neben Gegenstromanlagen aus Kunststoff sind auch (salzbeständige) Edelstahl-Varianten verfügbar.

Kosten einer Gegenstromanlage: ca. 1.350 €

2. Massageanlage / Massagedüse

Eine Massageanlage kann für noch mehr Entspannung im eigenen Pool sorgen. Die angenehme Massage der Massagedüsen wirkt wie eine Hydrotherapie. Bei den Massageanlagen-Sets sind bereits Abdeckblenden, Ansaugtopf, Mauerdurchführungen, Massagedüsen und Verrohrungsmaterial inkludiert.

Kosten einer Massageanlage: ca. 1.200 €

3. Schwalldusche

Die Schwalldusche ist nicht nur ein echter Hingucker sondern auch ideal für die Massage geeignet. Dabei stehen viele verschiedene Modelle mit unterschiedlichem Design zur Verfügung. Wer noch mehr Entspannung will, sollte die Schwalldusche mit einer Massageanlage kombinieren.

Kosten einer Schwalldusche: ca. 600 €

4. Pooldusche

Nicht unbedingt eine Ausstattung für das Pool an sich, gehört die Pooldusche dennoch zum Baden dazu. Dabei haben Sie die Wahl zwischen Solarduschen oder gewöhnlichen Poolduschen. Während die Solardusche mit einem Kaltwasseranschluss auskommt und das Wasser durch die Sonnenenergie erwärmt, benötigen warm/kalt Poolduschen einen Warm- sowie Kaltwasseranschluss.

Unser Tipp: Werfen Sie einen Blick auf die Vakuum-Solarduschen. Diese haben eine hohe Effizienz und erwärmen das Wasser auch bei nicht direkter Sonneneinstrahlung.

Kosten:

  • Pooldusche: ca. 800 €
  • Solardusche: ca. 1.000 €
  • Vakuum-Solardusche: ca. 1.600 €

5. Sprungbrett

Der Spaß darf beim Baden nicht fehlen. Deshalb bieten wir Sprungbretter (auch Trampolin genannt) für Groß und Klein an. Die Installation erfolgt einfach am Poolrand.

Kosten eines Sprungbretts: ca. 400 €

6. Poolsteuerung

Wer den Pflegeaufwand so gering wie möglich halten will, kommt um eine Poolsteuerung nicht herum. Dabei unterscheidet man zwischen Filtersteuerungen, Niveauregelungen und kompletten Poolsteuerungen.

Kosten:

  • Poolsteuerung: ca. 300 €
  • Filtersteuerung: ca. 300 €
  • Niveauregelung: ca. 500 €

Poolabdeckung / -überdachung

Um das Schwimmbad vor Schmutz, Umwelteinflüssen oder dem Auskühlen zu schützen, benötigen Sie eine Poolabdeckung oder eine Poolüberdachung. Dabei gibt es sowohl Abdeckungen für Sommer, Winter als auch für das ganze Jahr. Dank verschiedener Ausführungen und Varianten ist für jeden Geschmack das richtige dabei.

1. Poolüberdachung

Die Poolüberdachung spaltet die Meinungen. Sie sorgt zwar für ein schnelleres Erwärmen des Pools und schützt dieses zuverlässig vom Auskühlen, was wiederum zu einer Verlängerung der Badesaison führt. Durch ihr oft klobig wirkendes Aussehen und die Laufschienen am Poolrand hat sie aber auch viele Gegner.

Die Hersteller der Poolüberdachungen haben sich deren Nachteile angenommen und dadurch sind in den letzten Jahren filigrane, flache und optisch elegant anmutende Überdachungen entstanden. Einige dieser Modelle sind auch schienenlose sowie mit elektrischem Motor erhältlich.

Poolüberdachung sind für Sommer und Winter geeignet.

Kosten einer Poolüberdachung: ab 4.000 €

2. Rollabdeckplane

Neben der Poolüberdachung zählt auch die Rollabdeckplane zu den Klassikern im Segment der Poolabdeckungen. Rollabdeckplanen sind dabei aber um einiges günstiger als Poolüberdachungen. Dafür sind die Abdeckplanen nicht so stabil wie die Überdachungen und müssen manuell (mit einer Kurbel) bedient werden. Dabei liegt die Rollabdeckplane auf dem Seitenrand auf und wird mit der Kurbel ausgerollt. Das Abdecken erfolgt einfach via Seil.

Rollabdeckplanen sind nur für den Sommer geeignet und werden zum Überwintern durch eine andere Abdeckung ersetzt.

Kosten einer Rollabdeckplane: ab 1.000 €

3. Solarfolie / Solarmatte / Thermofolie

Da die Solarfolie direkt auf der Wasseroberfläche aufliegt, wirkt diese der Auskühlung des Pools sowie der Verdunstung des Poolwassers optimal entgegen. Da die Solarmatte aber direkt auf der Wasseroberfläche liegt, kann diese nicht betreten werden. Das Auf- und Abdecken erfolgt per Handkurbel und einem Seil. Thermofolien sind nicht für das Überwintern des Pools geeignet.

Kosten einer Solarfolie / Solarmatte / Thermofolie: ab 300 €

4. Lamellenabdeckung

Die Lamellenabdeckung liegt wie die Solarfolie direkt auf der Wasseroberfläche auf. Durch eine Kurbel können die Lamellenabdeckungen auf- und abgedeckt werden. Da die Abdeckung direkt auf dem Pool liegt, kann Schmutz leichter in den Pool und ist diese Abdeckung nicht für den Winter geeignet.

Kosten einer Lamellenabdeckung: ab 3.000 €

5. Elektrische Poolabdeckung

Die elektrische Poolabdeckung bzw. elektrische Lamellenabdeckung ist der gewöhnlichen Lamellenabdeckung sehr ähnlich. Der einzige Unterschied besteht darin, dass diese via elektrischem Motor auf- und zugemacht wird. Die Bedienung erfolgt entweder per Fernsteuerung oder – bei neueren Modellen – via Smartphone-App. Auch die elektrische Lamellenabdeckung ist nur für den Sommer geeignet.

Kosten einer elektrischen Poolabdeckung: ab 4.000 €

6. Abdeckplane

Die Pool-Abdeckplane ist für Sommer und Winter geeignet. Aufgrund des Aufwands beim Abdecken des Pools empfiehlt sich die Abdeckplane aber eher für das Überwintern des Schwimmbads. Die Plane wird dabei entweder per Seil oder mit Füllstutzen am Beckenrand befestigt. Diese Poolabdeckung stellt die günstigste Variante dar.

Kosten einer Abdeckplane: ab 200 €

7. Abdeckplane nach Maß

Bei nicht gängigen Poolformen oder sehr großen Pools ist eine Abdeckplane nach Maß notwendig. Gerne kümmern wir uns um die Anfertigung Ihrer Poolabdeckung nach Maß.

Kosten einer Abdeckplane nach Maß: ab 400 €

8. Aufblasbare Poolabdeckung

Die aufblasbare Poolabdeckung hat gegenüber der gewöhnlichen Poolabdeckung den Vorteil, dass Regenwasser, Schmutz und Schnee einfach an der Seite abfallen bzw. -rinnen. Für das Befüllen der aufblasbaren Haube ist jedoch eine Gebläsepumpe notwendig.

Aufgrund des Aufwands bei der Installation eignet sich die aufblasbare Poolabdeckung nicht für das tägliche auf- und zudecken des Pools im Sommer.

Kosten einer aufblasbaren Poolabdeckung: ab 600 €

9. Sicherheitsnetz

Das Pool-Sicherheitsnetz ist der Rollabdeckplane ähnlich, wird aber an allen Seiten befestigt und ist daher besser für den Winter als für den Sommer geeignet.

Kosten eines Sicherheitsnetz: ab 1.000 €

10. Stangenabdeckung

Die Stangenabdeckung ist ähnlich wie die Rollabdeckplane. Die Stangenabdeckung liegt ebenfalls am Poolrand auf, ist aber mit dem Rolltrott-Motor erweiterbar. Im Gegensatz zur Rollabdeckplane ist diese aber perfekt für Sommer und Winter geeignet.

Kosten einer Stangenabdeckung: ab 1.200 €