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Bodenplatte / Untergrund

In Abhängigkeit der Untergrundverhältnisse (Bodenbeschaffenheit, Feuchtigkeit etc.) ist die jeweilige Stärke, Betonqualität und Ausbildung der Bodenplatte festzulegen. Schwimmbecken aus ISO Massiv Steinen dürfen nicht auf angeschütteten, unverdichteten Flächen gemauert werden.

Die Bodenplatte wird bauseits auf einem dementsprechend vorbereiteten Untergrund wie Kies oder Schotter = Rollierung erstellt. Wir empfehlen Beton der Qualität B25 bzw. C25/20 oder besser – lassen sie sich unbedingt auch von ihrem Baufachmann bzw. Betonlieferanten beraten.

Bitte beachten sie die Bewehrung lt. unserem Styropor Pool Bewehrungsplan!

 

Wir empfehlen eine Dicke von min. 20cm – mit jeweils 2 Lagen Baustahlmatten. Die Dicke der Betonschichten bzw. Betonüberdeckung muss zumindest 3cm betragen. Die Baustahlmatten werden mit Distanzhaltern übereinander geschichtet. Die Eisen in der Bodenplatte lt. Bewehrungsplan einbringen.

Die Bodenplatte sollte zumindest 70cm grösser sein als das Innenmaß des Pools – die würde dann 2x25cm Wandstärke + 10 zusätzlichen Abstand pro Seite beinhalten.

Die Bodenplatte wird seitlich eingeschalt und betoniert. Die Betonsohle ist daraufhin ganz glatt und absolut waagrecht abzuziehen (zB. mit Holzlatte).

Achten Sie auf die Maße! Wie man einen rechten Winkel einfach macht? Wenn Sie drei gerade Latten mit 3, 4 und 5 m zu einem Dreieck zusammenfügen, so haben Sie einen optimalen rechten Winkel (Satz von Pythagoras)

 

Bodenablauf in der Bodenplatte

Es gibt 2 Möglichkeiten den Bodenablauf zu integrieren.

Achtung! Der Bodenablauftopf ist später immer bündig mit dem Poolbodenniveau (Isolierung berücksichtigen!)

Der Bodenablauf wird 80-100 cm vom Technikschacht entfernt eingebunden – dieser wird später über ein Rohr mit der Filteranlage verbunden. Das Anschlussrohr soll in einen Pumpensumpf münden.

  1. Wir empfehlen den Bodenablauf beim Betonieren der Bodenplatte bei einem Technikschacht vorerst auszusparen. Das heißt ein Leerrohr 100 mm bzw. 25/25 cm Ausnehmung im Topfbereich des Bodenablauftopfes vorsehen. Der Bodenablauf wird später erst eingeschäumt (Vorteil: der Topf verrutscht nicht beim Betonieren und man kann den Bodenablauftopf später in der Höhe ausrichten)

    Anleitung:

    Den Bodenablauf in der Bodenplatte aussparen. Ein 10/10 cm Holzstaffel oder ein Rohr DM 100 mm bzw. L25 x B25 x 15 cm größere Öffnung im Topfbereich des Bodenablauftopfs vorsehen. Später bei der Verlegung der Folie bzw. Bodenisolierung wird dieser mit PU-Schaum oder Mörtel fixiert. Bei Sanierungen (meist in 25 Jahren) ist der Teil problemlos wieder zu lösen.

    ODER

  2.  Man fixiert dem Bodenablauf mit dem richtigen Niveau VOR dem Betonieren und gießt diesen mit ein.


    Anleitung:
    Den Bodenablauf mit dem eingeklebten PVC Rohr lt. Plan versetzen und den Boden eben betonieren. Berücksichtigen Sie beim Einbau des Bodenablaufs die Stärke einer etwaigen Bodenisolierung (z.B. 5 cm). Der Bodenablauf ragt dann daher 4 - 4,5 cm über die Betonsohle bei 5 cm Isolierung. Hinweis: Befüllen Sie den Bodenablauf mit eingesetzten PVC-Rohr mit Wasser damit kein Auftrieb durch die Luft im Rohr entsteht. Die Sichtteile durch Abklebung gut schützen.

     

    Gefälle zum Bodenablauf?

    Besser eine komplett ebene Bodenplatte erstellen. Bei der Entleerung saugt eine selbstsaugende Filterpumpe ohnedies das Wasser ab. Den Rest mit einem Nass-Trockensauger (schmutzunempfindlich) entleeren macht Sinn.

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