Salzwasserpool

Das Salzwasserpool ist eine beliebte Alternative zum Chlorpool, da es für Haut und Haare häufig besser verträglicher ist. Durch das Salzwasser können Sie auf sonstige Poolchemie verzichten was für die Badegäste und für die Umwelt besser ist.

Ein Salzwasserpool ist ein Pool, bei dem die Desinfektion über Salzelektrolyse erfolgt. Dazu wird dem Poolwasser eine geringe Menge Salz zugesetzt, aus der eine Salzanlage kontinuierlich Desinfektionsmittel erzeugt – für klares, hygienisches und oft als angenehmer empfundenes Poolwasser.

Der große Vorteil: Die Wasserpflege läuft weitgehend automatisch ab, der manuelle Einsatz klassischer Chlorprodukte wird reduziert und die Wasserqualität bleibt stabil. In unserem Online-Shop findest du passende Salzanlagen für den Pool für unterschiedliche Poolgrößen und Anforderungen – ideal für den Aufbau oder die Nachrüstung eines Salzwasserpools.

Vorteile eines Salzwasserpools

Salzwasser ist gut für die Haut

Salzwasser hat zahlreiche positive Effekte auf die Haut. Unter anderem wirkt Salzwasser desinfizierend, entzündungshemmend und reinigend, was bei Akne oder anderen Hautunreinheiten helfen kann. Außerdem fördert es die Wundheilung. Sie sollten, aber darauf verzichten mit einer frischen Wunde in das Salzwasserpool zu gehen, da das schmerzhaft sein kann. Da Salzwasser tiefer in die Haut eindringt als herkömmliches Wasser, wird die Mineralstoffversorgung der Haut gesteigert.

Im Vergleich zum Chlor ist Salzwasser für die meisten Menschen besser verträglich und sorgt für ein angenehmeres Badegefühl.

Salzwasser stärkt das Immunsystem

Salzwasser stärkt das Immunsystem und regt die Durchblutung an. Dadurch sind Sie weniger anfällig für Infekte und andere Krankheiten.

Salzwasserpools sind pflegeleichter

Beim Einlassen des Salzwasserpools wird einfach Salz in das Wasser geschüttet. Für 10 m³ reichen 40 kg Salz.

Das Salz löst sich im Wasser auf und reicht als Medium für die Elektrolyse. Bei der Elektrolyse wird das Salz aber nicht verbraucht, weshalb man das Salzwasser auch in der nächsten Poolsaison wieder verwenden kann.

Da die Salzwasseranlage vollautomatisch läuft, können Sie ohne Bedenken in den Urlaub fahren. Im Gegensatz zum Chlorpool muss keine regelmäßige Prüfung des pH-Werts durchgeführt werden.

Kein Chlorgeruch

Einer der größten Vorteile des Salzwasserpools ist, dass man keinen Chlorgeruch mehr hat. Weder in der Nähe des Pools, noch auf der Haut oder den Haaren nach dem Baden.

Keine gereizten Augen beim Tauchen

Das Auge wird von einer salzhaltigen Tränenflüssigkeit umgeben. Die Salzkonzentration dieser beträgt ca. 0,9 %. Da im Salzwasserpool nur eine Salzkonzentration von 0,4 % herrscht, verursacht das Salzwasser im Pool keine Reizung der Augen.

Im Meer beträgt die Salzkonzentration ca. 3,55 % was zu einer Reizung der Augen führt, da diese um das ca. 9-fache salzhaltiger ist als die Tränenflüssigkeit unserer Augen.

Salz ist ein Naturprodukt

Salz ist ein Naturprodukt und aus diesem Grund umweltschonender und besser verträglicher als eine künstlich hergestellte Poolchemie. Zudem ist es im Gegensatz zu Chlor ohne Vorschriften aufzubewahren.

Salz ist günstiger als Chlor

25 kg Gewerbe- oder Siedesalz kostet nur ca. 9 €. Für ca. 12 € bekommen Sie bereits 40 kg was für 10 m³ Poolwasser reicht.

Geringerer Stromverbrauch

Durch die hohe Entkeimungskraft des Salzes fällt die Filterlaufzeit geringer aus als bei Chlor. Das spart Stromkosten.

Nachrüstung im Nachhinein möglich

Eine nachträgliche Umrüstung auf ein Salzwasserpool ist problemlos möglich. Zu beachten ist lediglich, dass nicht salzresistente Komponenten ausgetauscht werden. D.h. Edelstahlteile müssen gegen Bauteile aus Kunststoff oder Titan ausgewechselt werden.

Salzwasserpool: Was gibt es zu beachten?

Es gibt aber auch ein paar Dinge zu beachten wenn man einen Salzwasserpool selber bauen oder einen bestehenden Pool zum Salzwasserpool umrüsten will.

Salzanlage notwendig

Damit das Salz im Pool wirken kann, wird eine Salzanlage benötigt. Diese sorgt dafür, dass das Chlor aus dem Salz gelöst wird. Das Chlor wiederum wirkt als Poolchemie damit das Wasser nicht bricht. Dabei nennt man den Vorgang – bei dem das Chlor aus dem Salz gelöst wird – Elektrolyse.

Die Salzanlage muss deshalb für die Elektrolyse installiert oder nachgerüstet werden. Das ist aber in der Regel kein Problem, da diese einfach neben der restlichen Pooltechnik im Technikschacht oder Keller installiert wird.

Sind alle Bauteile salzwasserresistent?

Das betrifft vor allem Poolleitern sowie Einbauteile wie Poolbeleuchtungen, Düsen, Gegenstromanlagen und Skimmer-Abdeckungen aus Metal oder Stahl. Aber auch bei den Schrauben gilt es darauf zu achten, dass diese salzwasserresistent sind.

Was kann man als Ersatz zu Metal und Stahl bei einem Salzwasserpool verwenden? Alternativ lassen sich Einbauteile und Leitern aus Kunststoff, Titan oder V4A Edelstahl verwenden.

Rost bei Metallen muss aber nicht zwangsläufig bei einem Salzwasserpool auftreten. Meist entsteht der Rost durch eine zu hohe Salzkonzentration. 40 Kg Salz reichen bei 10.000 Liter Badewasser normalerweise vollkommen aus. Rost an Metallteilen kann übrigens auch bei einer Überdosierung der Chlortabletten im Chlorpool entstehen.

Ist das Poolzubehör salzwassergeeignet?

Achten Sie auch im Umfeld des Pools auf Komponenten die rosten könnten. Darunter fallen z.B. Schrauben oder Stangen bei Poolabdeckungen, das Sprungbrett beim Pool oder Schienen bzw. Rollen der Poolüberdachung.

Zusätzliche Poolchemie

Neben dem Salz, das man nach dem Einlassen des Pools in das Poolwasser kippt, benötigt man noch einen Ph-Wert-Senker. Das kann man entweder manuell, mit Ph-Teststreifen messen und dann händisch dosieren, oder mit einer automatischen Dosieranlage durchführen. Die Dosieranlage wird dabei wie die Salzanlage neben der Pooltechnik installiert und überprüft regelmäßig den Ph-Wert. Ist dieser zu hoch, wird vollautomatisch ein Ph-Senker ins den Wasserkreislauf gegeben.

Salzwasser im Stahlwandpool?

Auch Stahlwandpools können mit Salzwasser betrieben werden. Es muss jedoch darauf geachtet werden, dass die Schnittkanten der Einbauteile im Vorfeld mit Kaltzink bzw. Zinkspray behandelt werden. Zudem empfiehlt es sich nach der Installation der Kunststoff-Einbauelemente den Bereich zwischen Dichtungen und Stahlwand mit qualitativen Silikon zu versiegeln.

Bei im Boden versenkten Stahlwandpools kann man alternativ die Öffnungen für Einbauteile um 1 cm größer ausschneiden. Anschließend sollte bei der Magerbeton-Hinterfüllung das Einbauteil bündig eingesetzt und mit PU-Schaum fixiert werden. Dadurch kommt das Salzwasser nicht mit den Schnittflächen in Berührung, was Rost verhindert.

Pool Salzanlage einbauen - so funktionierts?

  • Sie kleben die Zelle der Salzanlage DRUCKSEITIG also nach der Filteranlage in die PVC Leitung
  • DA63 und DA50 Verrohrung möglich
  • Sie geben das Salz DIREKT in den Pool - es löst sich auf
  • Nach 24h versorgen sie die Zelle mit Strom und stellen die Produktionsleistung der Elektrolyse ein.. FERTIG!

Bericht über die Verwendung von Edelstahl-Einbauteilen in Salzwasserpools

In Schwimmbecken, die mit einer Salzelektrolyse betrieben werden, herrschen besondere chemische und elektrochemische Bedingungen. Der erhöhte Salzgehalt des Beckenwassers sowie der Prozess der elektrolytischen Chlorgewinnung stellen eine erhöhte Belastung für metallische Bauteile dar. Aus diesem Grund ist die Materialauswahl der Einbauteile von entscheidender Bedeutung für die Langlebigkeit und Optik des Schwimmbeckens.

Edelstahl wird im Poolbau häufig für Einbauteile wie Skimmer, Einlaufdüsen, Bodenabläufe und Scheinwerfer eingesetzt. Dabei kommen in der Regel hochwertige Edelstahlgüten der Klasse V4A zum Einsatz, die als besonders korrosionsbeständig gelten. Dennoch ist Edelstahl auch in diesen Güteklassen nicht vollständig resistent gegenüber den Einflüssen von Salzwasser.

In Salzwasserpools kann es selbst bei hochwertigem V4A-Edelstahl zur Bildung von sogenanntem Flugrost kommen. Dieser entsteht durch Fremdrostpartikel aus der Umgebung, durch Kontakt mit anderen Metallen oder durch eisenhaltige Ablagerungen aus der Luft. Zusätzlich können die im Salzwasser enthaltenen Chloride die schützende Passivschicht des Edelstahls angreifen, was zu punktueller Korrosion oder Lochfraß führen kann. Die elektrochemischen Vorgänge der Salzelektrolyse können diese Prozesse zusätzlich verstärken.

In der Praxis zeigt sich, dass es trotz fachgerechter Installation und korrekter Wasserpflege zu sichtbaren Rostspuren an Edelstahlblenden, Skimmerrahmen, Düsenabdeckungen oder Scheinwerfergehäusen kommen kann. Diese optischen Beeinträchtigungen entsprechen häufig nicht den Erwartungen an ein hochwertiges Schwimmbecken und führen nicht selten zu Beanstandungen.

Aus den genannten Gründen empfehlen wir ausdrücklich, in Schwimmbecken mit Salzelektrolyse keine Edelstahl-Einbauteile oder Edelstahlblenden zu verwenden. Auch bei den hochwertigsten Edelstahlgüteklassen kann die Bildung von Flugrost und Korrosionserscheinungen langfristig nicht ausgeschlossen werden.

Für Salzwasserpools empfehlen wir stattdessen den Einsatz von hochwertigen Kunststoff-Einbauteilen, beispielsweise aus ABS oder vergleichbaren, für den Poolbau entwickelten Kunststoffen. Kunststoff-Einbauteile sind vollständig korrosionsbeständig gegenüber Salz und Chlor, unempfindlich gegenüber elektrochemischen Einflüssen und zeichnen sich durch eine lange Lebensdauer sowie einen geringen Wartungsaufwand aus.

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass Edelstahl in Salzwasserpools trotz seiner hochwertigen Anmutung nur eingeschränkt geeignet ist. Um dauerhafte Schäden, optische Mängel und spätere Reklamationen zu vermeiden, sollte bei Schwimmbecken mit Salzelektrolyse konsequent auf Kunststoff-Einbauteile zurückgegriffen werden.

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Tipp: Achte bei der Auswahl der Salzanlage auf Poolvolumen und Chlorproduktionsleistung – so arbeitet die Anlage effizient und stabil.